Waldhof Mannheim: Heimschwäche könnte Stolperstein werden

Noch sechs Partien im Carl-Benz-Stadion

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Dienstag, 21.04.2020 | 09:18
Max Christiansen nimmt Tempo auf.

In den Heimspielen ließen Max Christiansen und Waldhof Mannheim bereits einige Punkte liegen. ©imago images/foto2press

Während Waldhof Mannheim als einer von acht Klubs einen Saisonabbruch fordert, ist weiterhin unklar, wie es in der 3. Liga weitergeht. Sollte die Spielzeit auf dem Rasen beendet werden, dürfte das Hauptaugenmerk des Aufsteigers darin liegen, Tabellenplatz zwei und damit den direkten Durchmarsch zu sichern.

Um die Chancen darauf zu erhöhen, wird sich die Mannschaft von Trainer Bernhard Trares im eigenen Stadion steigern müssen. Erst 16 Punkte holte Mannheim im heimischen Carl-Benz-Stadion. Eine Ausbeute, die lediglich von drei Klubs noch unterboten wird.

Machbares Programm zu Hause

Von den noch ausstehenden elf Partien – natürlich unter der Annahme, dass die Saison zu Ende gespielt wird – bestreitet der Waldhof sechs zu Hause. Das Programm scheint dabei durchaus machbar für den formstarken Aufsteiger, der mit einer Serie von 13 Spielen ohne Niederlage in die aktuelle Unterbrechung ging.

Mit dem KFC Uerdingen und der FC Bayern U23 kommen noch zwei Klubs aus dem Verfolgerfeld in die Quadratestadt. Die weiteren Gegner Viktoria Köln, Sonnenhof Großaspach, Preußen Münster und der FSV Zwickau stecken allesamt im Abstiegskampf. Speziell die Klubs aus dem Tabellenkeller haben jede Menge zu verlieren und könnten mit dem Mut der Verzweiflung zu Stolpersteinen für den Waldhof werden.

Viele Remis sorgen für Schneckenrennen

Dabei soll nicht der Eindruck entstehen, dass der SVW zuletzt vor den eigenen Fans hoffnungslos unterlegen war. Das 0:3 gegen Unterhaching Anfang November war die letzte Niederlage, welche zu Hause hingenommen werden musste. Fünf der seitdem ausgetragenen sechs Spiele endeten jedoch Unentschieden, was seinen Teil zum Schneckenrennen an der Spitze beitrug.

Zum Zünglein an der Waage könnte daher erneut die Stärke auf fremden Plätzen werden. Das beste Auswärtsteam muss noch nach Unterhaching und zum 1. FC Ingolstadt. Zwei Verfolger mit ähnlichen Ambitionen, die auf Abstand gehalten werden können.