Waldhof Mannheim: Platz neun oder besser?

Beetz will in fünf Jahren in die 2. Liga

Gianluca Korte im Waldhof-Dress.

Schafft es Waldhof Mannheim um Gianluca Korte im ersten Jahr in die obere Tabellenhälfte? ©imago images/foto2press

Im vierten Anlauf hat es Waldhof Mannheim endlich aus der Regional- in die 3. Liga geschafft, im Sommer wird das Stadion auf Vordermann für die neue Spielklasse gebracht. Für Präsident Bernd Beetz soll Liga drei aber nur ein Zwischenschritt sein.

„Sicher in der Zweiten Liga! Das ist auch mein Traum“, antwortete der 68-Jährige in der Bild (Ausgabe vom 03.06.2019) auf die Frage, wo er den Waldhof in fünf Jahren sieht. Für die kommende Spielzeit wäre Beetz aber auch mit weniger zufrieden.

Nur drei Spielzeiten ohne Aufsteiger unter den Top Neun

„Sportliches Ziel ist erst mal ein einstelliger Tabellenplatz“, hat er konkrete Vorstellungen, wohin die Reise der Quadratestädter in ihrem ersten Jahr in der eingleisigen 3. Liga gehen soll. Das mag auf den ersten Blick immer noch ambitioniert sein, erwies sich in der jüngeren Vergangenheit aber durchaus als machbar.

Nach der Gründung 2008/09 schaffte es in den ersten vier Jahren immer ein Aufsteiger, sich auf Anhieb auf einem einstelligen Tabellenplatz zu etablieren. RB Leipzig gelang 2013/14 als erstem Aufsteiger der direkte Durchmarsch, auch wenn die Voraussetzungen bei den „Roten Bullen“ andere waren als jetzt beim Waldhof. Ab 2016 gelang es drei Jahre lang sogar jeweils zwei Aufsteigern, die Premierensaison in der oberen Tabellenhälfte abzuschließen.

In den bisher ausgetragenen elf Spielzeiten kam es nur drei Mal vor, dass keiner der Aufsteiger die Runde unter den ersten Neun abschloss. Neben 2012/13 und 2014/15 war das auch in der vor rund zwei Wochen beendeten Saison der Fall: Unterhaching (Platz zehn) und Uerdingen (Platz elf) verpassten die Marke denkbar knapp.

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