Waldhof Mannheim verlängert mit Jochen Kientz

Sportlicher Leiter bleibt in der Quadratestadt

Jochen Kientz auf dem Platz

Hat klare Vorstellungen vom SV Waldhof in Liga drei: Sportdirektor Jochen Kientz. ©Imago images/foto2press

Update (13:18 Uhr):
Wie Waldhof Mannheim soeben per Pressemitteilung bekannt gab, wurde der Vertrag mit dem sportlichen Leiter Jochen Kientz um ein Jahr bis 2020 verlängert.

„Die Leistungen in den letzten eineinhalb Jahren stimmen mich positiv, dass wir mit Jochen Kientz und Bernhard Trares auf dem richtigen Weg sind. Wir stehen allerdings weiterhin vor großen und ambitionierten Herausforderungen, die wir tatkräftig angehen. Jochen Kientz leistet hervorragende Arbeit und hat enormen Anteil am Erfolg der vergangenen Jahre“, so Geschäftsführer Markus Kompp.

„Kontinuität ist wichtig. Für mich und den Verein. Die Arbeit macht mir viel Spaß und ich bin froh darüber, dass meine Zukunft weiterhin in diesem tollen Klub liegt, der eine fantastische Entwicklung genommen hat und dessen Weg aus meiner Sicht noch lange nicht zu Ende ist“, sagt Kientz nach der Vertragsverlängerung.

Ursprünglicher Artikel (9:24 Uhr):
Der Urlaub ist für die Profis des SV Waldhof Mannheim in vier Tagen bereits wieder vorbei. Dann startet die Vorbereitung in die kommende Saison, in der sich die „Buwe“ trotz ihrer Rolle als Aufsteiger nicht verstecken wollen, wie Präsident Bernd Beetz bereits ankündigte.

Angehen wird der Waldhof die dritte Liga größtenteils mit der Truppe, die ihn eben in diese Spielklasse gebracht hat. Einzig die Abgänge von Marco Meyerhöfer (Fürth) und Jannik Sommer (Homburg) dürften ins Gewicht fallen, während mit Jan Hendrik Marx, Benedict dos Santos und vor allem Mohamed Gouaida interessante Verstärkungen präsentiert wurden.

Letzterer kommt aus der zweiten Liga vom SV Sandhausen nach Mannheim – ein Beispiel für die Transferpolitik, die der Waldhof verfolgt. „Wir versuchen, hoch ins Regal zu greifen. Wir möchten gute Spieler dazuholen, die im Moment in Richtung 2. Liga schielen“, wird Sportdirektor Jochen Kientz im Kicker (Ausgabe vom 13.6.) zitiert.

Klare Kante

In dieses Anforderungsprofil passen der Regionalliga-Torjäger vom SC Freiburg II Christoph Daferner sowie HSV-Flügelspieler Arianit Ferati, der Bundesliga- und Zweitligaerfahrung mitbringen würde. Beide sollen laut Kicker in Mannheim auf dem Zettel stehen.

Der Fokus liegt beim SVW allerdings auch darauf, die Leistungsträger aus der vergangenen Saison zu halten. Timo Kern wurde in der Vergangenheit mit Jahn Regensburg in Verbindung gebracht, ein Transfer zu den Oberpfälzern wurde zuletzt allerdings immer unwahrscheinlicher und laut Kientz möchte der Verein „ihn nicht abgeben“.

Kern sowie Stürmer Valmir Sulejmani, der sich mit 18 Toren in der vergangenen Saison ins Schaufenster schoss, hätten „ja noch gültige Verträge bei uns und gehen nur, wenn wir unser Okay geben“, so Kientz zu den beiden Leistungsträgern.

Es scheint also so, dass Hofrath und Co. zur neuen Saison nicht viele Neuzugänge zu integrieren hätten. Ob sich die Philosophie, ein eingespieltes Team punktuell zu verstärken auszahlt, wird sich dann spätestens am 19. Juli zeigen, wenn der erste Spieltag der kommenden Spielzeit ansteht.

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