Waldhof Mannheim: Sensibel vor Berufung

Fans sollen sich vorbildlich zeigen

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Mittwoch, 26.02.2020 | 16:29
Geschäftsführer Markus Kompp von Waldhof Mannheim

Geschäftsführer Markus Kompp appelliert an die Vernunft der Fans. ©Imago images/foto2press

Waldhof Mannheim wird weiter den Vorkommnissen im verpetzten Aufstiegsspiel gegen den KFC Uerdingen im Mai 2018 verfolgt. Massives Fehlverhalten der Fans hatte damals zu einem Punktabzug für die folgende Saison geführt.

Der SVW klagte erfolgreich vor dem Landesgericht, doch ausgestanden ist das Verfahren noch immer nicht. Am 10. März findet die Berufungsverhandlung gegen den DFB vor dem Oberlandesgericht Frankfurt bezüglich des Punktabzuges statt.

Aus dem Chaos gelernt?

Der Verein hatte in vor dem Landesgericht im April Recht bekommen und den DFB aufgefordert die abgezogenen Punkte in der offiziellen Tabelle wieder gutzuschreiben. Der Verband legte Berufung ein, woraufhin der SVW eine Zwangsvollstreckung beantragte. Sportlich entscheidend waren die Punkte letztlich nicht mehr.

„Auch aufgrund des für den deutschen Fußball wichtigen Erfolgs gegen den DFB in erster Instanz, den wir nicht gefährden wollen, sollte es jedem Zuschauer im Stadion daran gelegen sein, sich anständig zu verhalten. Beide Fanlager müssen ein Interesse daran haben, dass es auch zukünftig keine Punktabzüge für Fanfehlverhalten geben darf und der eigene Verein in dieser existenziellen Form bestraft wird.“, blickt Geschäftsführer Markus Kompp besorgt auf das anstehende Derby gegen den FCK.

„Gleichzeitig bietet dieses Derby aber auch die Chance allen zu beweisen, dass aus dem Uerdingen Chaos gelernt wurde“, schließt Kompp ab. Im Falle erneuter Ausschreitungen oder Ähnlichem würden dem Waldhof harte Strafen drohen, da er auf Grund der Geschehnisse von 2018 als Wiederholungstäter behandelt werden würde.

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