Waldhof Mannheim: Sulejmani vergrößert die Möglichkeiten

Angreifer überzeugt mit Flexibilität

Valmir Sulejmani gegen Magdeburg.

Valmir Sulejmani fügt sich nahtlos in die flexible Offensive des Waldhof ein. ©imago images/masterpress

Die Enttäuschung bei Waldhof Mannheim nach dem späten Ausgleich der Magdeburger war groß. Verständlich, gab der Aufsteiger schließlich in der Nachspielzeit den vierten Sieg in Folge aus der Hand und musste so auch den Relegationsplatz vorerst wieder abgeben.

„Normalerweise musst du das in den letzten Minuten über die Zeit bringen, aber so ist Fußball“, ärgerte sich auch Valmir Sulejmani nach Abpfiff am Mikrofon von Magenta Sport. Der Angreifer, der den Waldhof mit seinem fünften Saisontreffer zwischenzeitlich in Führung gebracht hatte, wird immer mehr zum Tausendsassa beim SVW.

Die Saison begann als Linksaußen

Beim Sieg über Meppen noch im offensiven Mittelfeld aufgeboten, beorderte Trainer Bernhard Trares den 24-Jährigen gegen Magdeburg auf den rechten Flügel. Erinnerungen an den Saisonauftakt im Juli wurden dabei wach, als Sulejmani an den ersten beiden Spieltagen auf dem linken Flügel begann.

Dass der Mittelstürmer auch in etwas zurückgezogener Position funktioniert und eine Verstärkung darstellt, beweist neben seinem Treffer am Sonntag auch die entscheidende Torvorlage gegen Meppen. Da Trares noch länger, schlimmstenfalls bis Saisonende, auf den an einem Knorpelschaden laborierenden Dorian Diring verzichten muss, dürfte die Rochade der vier Offensiven im 4-2-3-1-System des Waldhof wohl auch weiterhin Bestand haben.

Gegen 1860 wieder im Sturmzentrum?

Bereits in der Hinrunde tauschten die drei nominellen Mittelfeldspieler während einer Partie immer wieder die Positionen, um sich so der Zuordnung des Gegners zu entziehen und diesen vor immer neue Aufgaben zu stellen. Mit Mounir Bouziane, zwei Mal in den letzten drei Spielen erfolgreich, steht Trares zudem im Sturm eine treffsichere Alternative zu Sulejmani zur Verfügung.

Bereits am kommenden Samstag könnte das Wechselspiel der Mannheimer daher weitergehen, wenn der Aufsteiger bei 1860 München gefordert ist. Eine weitere Möglichkeit wäre aber auch, Maurice Deville nach seinem Bankplatz wieder in die Startelf zu beordern, wodurch der rechte Flügel besetzt und Sulejmani in seiner Paraderolle auflaufen könnte. Die Flexibilität, die Trares zur Verfügung steht, dürfte bis dahin „Löwen“-Trainer Michael Köllner noch einiges Kopfzerbrechen bereiten.

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