Wehen Wiesbaden muss späte Tore verhindern

Saarbrücken in der Schlussviertelstunde gefährlich

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.2020 | 10:00
Rüdiger Rehm vom SV Wehen Wiesbaden

Rüdiger Rehm schätzt den Aufsteiger aus dem Saarland hoch ein. ©Imago images/Passion2Press

Konstanz ist bislang noch nicht vorhanden beim SV Wehen Wiesbaden. Nach zwei Niederlagen konnte immerhin am letzten Spieltag gegen Zwickau wieder ein Sieg eingefahren werden. Doch nun geht es zum starken Aufsteiger Saarbrücken und SVWW-Trainer Rüdiger Rehm weiß, worauf er gefasst sein muss.

„Ein Team mit klarem Plan und großem Selbstvertrauen nach vielen späten Toren“, zeigte sich der 41-Jährige im „kicker“ (Ausgabe vom 19.11.2020) gewarnt.

Erneuter Vorsprung für den Rehm-Express?

Tatsächlich ist der 1. FC Saarbrücken die Mannschaft mit den meisten Treffern in den letzten 15 Minuten. Sechsmal fand der FCS schon nach der 75. Minute den Weg ins gegnerische Netz.

Beim SV Wehen liegen die Stärken genau anders herum. Nur Zwickau schießt weniger Tore im Halbzeit zwei, ein einziges Mal trafen die Hessen in der Schlussviertelstunde.

Dafür gibt der Rehm-Express vor der Pause Gas. Elf Tore vor dem Seitenwechsel werden nur von Waldhof Mannheim übertroffen. Fünf Tore vor der 16. Minute sind Liga-Bestwert. 

Mit anderen Worten: Wehen Wiesbaden schießt sich gerne einen Vorsprung heraus, den es dann über die Zeit zu bringen gilt. Gegen Saarbrücken wird das nicht nur auf Grund des zu erwartenden Schlussspurts der Saarländer eine Herausforderung.

Der Tabellenführer ist auch noch vor der Pause sehr konzentriert, kassierte erst drei Gegentore im ersten Durchgang, nur Duisburg ließ weniger zu.