Würzburger Kickers: Bescheiden nach Braunschweig

Hansen schon mit einem Punkt zufrieden

Hendrik Hansen in Aktion.

Verzichtet vor dem Spiel in Braunschweig auf Kampfansagen: Hendrik Hansen. ©imago images/Lackovic

Den Negativtrend nach drei Niederlagen in Folge konnten die Würzburger Kickers am vergangenen Wochenende bekanntlich stoppen. Dem Sieg über Münster sollen nun weitere Punkte folgen, was in Anbetracht des nächsten Gegners Eintracht Braunschweig kein Selbstläufer werden dürfte.

„Natürlich wollen wir gewinnen, aber mit einem Punkt wären wir, wie der Stand gerade ist, zufrieden“, stapelt Hendrik Hansen im vereinseigenen TV vor dem Duell mit dem Tabellendritten etwas tiefer.

Eine „erfahrene und ausgebuffte Mannschaft“ hat sein Trainer Michael Schiele beim Gegner erkannt. Um diesem den Zahn zu ziehen, dürfte das Hauptaugenmerk des 41-Jährigen auf der Defensive liegen: Mit 14 Gegentreffern stellen die Kickers aktuell den schwächsten Abwehrverbund der Liga.

Herrmann vor Drittliga-Debüt

Personelle Wechsel im defensiven Zentrum sind aber nicht zu erwarten. Schiele kündigte ebenfalls an, weiterhin auf das Innenverteidiger-Duo Hansen und Sebastian Schuppan zu setzen. Während auf rechts Luke Hemmerich gesetzt ist, steht auf der gegenüberliegenden Seite Aue-Leihgabe Robert Herrmann in den Startlöchern.

Im Landespokal unter der Woche gab der 26-Jährige sein Debüt für Würzburg und spielte beim ungefährdeten 4:1-Sieg über den Bezirksligisten Kasendorf über die vollen 90 Minuten. Gegen Braunschweig dürfte Herrmann nun auch seine Premiere in der 3. Liga feiern, der bislang vom Innen- zum Linksverteidiger umfunktionierte Leroy Kwadwo aus der Startelf rutschen.

Dass der Wunsch von Hansen, mindestens einen Punkt aus Braunschweig mitzunehmen, durchaus realistisch ist, zeigt die Bilanz der Vorsaison: Da teilten sich die Klubs in beiden Partien die Punkte.

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