Würzburger Kickers: Rotation zwischen den Pfosten

Schiele will Eindrücke sammeln

Leon Bätge gibt Anweisungen.

Musste seinen Platz im Tor in den letzten beiden Partien räumen: Leon Bätge. ©imago images/foto2press

Für die Würzburger Kickers geht es an den letzten drei Spieltagen um die berühmt-berüchtigte „goldene Ananas“: Neun Punkte beträgt der Vorsprung des Tabellensiebten auf einen Abstiegsplatz, 13 der Rückstand auf den Relegationsplatz.

So scheint Trainer Michael Schiele die noch ausstehenden Partien bereits als Schaulaufen für die kommende Spielzeit nutzen zu wollen – zumindest auf der Torhüterposition. Dort werde er „von Spiel zu Spiel“ entscheiden, wie er den Fränkischen Nachrichten sagte.

Nur Bätge mit Vertrag über den Sommer hinaus

Drei Torhüter setzte Schiele bislang ein. Da der als eigentliche Nummer eins in die Saison gestartete Patrick Drewes aktuell mit einem Syndesmosebandanriss ausfällt, ist aus dem Drei- ein Zweikampf zwischen Leon Bätge und Eric Verstappen geworden.

Da nur Bätge über den Sommer hinaus vertraglich an die Kickers gebunden ist – eine Klausel im Arbeitspapier Verstappens, welche dieses verlängert, wurde gestrichen – dürfen die kommenden drei Spiele einen Fingerzeig im Hinblick auf die Würzburger Personalplanungen darstellen.

Für das Gastspiel in Jena am Samstag dürfte der Niederländer nach seiner starken Vorstellung gegen Fortuna Köln die Nase vorne haben. Danach warten noch Kaiserslautern und Lotte auf die Kickers und Schiele hat weitere Gelegenheiten, Eindrücke im Hinblick auf die kommende Spielzeit zu sammeln.

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