Würzburger Kickers: Top11 der letzten 25 Jahre

Shapourzadeh, Borba & Co.

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Donnerstag, 23.04.2020 | 07:30
Amir Shapourzadeh (l.) gegen Malte Moos von Mainz II.

Amir Shapourzadeh führte die Kickers lange als Kapitän aufs Feld. ©imago images/foto2press

In der Gegenwart läuft kein Fußball, darum wirft Liga-Drei.de einen Blick in die Vergangenheit – genauer gesagt auf die letzten 25 Jahre. Gesucht wird dabei immer die Top11 eines Klubs für das letzte Vierteljahrhundert.

Warum 25 Jahre? Der Altersschnitt der Redaktion liegt bei Mitte 30, somit sind die Fußballereignisse der letzten zweieinhalb Jahrzehnte bei uns präsent. Mit den Würzburger Kickers machen wir heute weiter

Tor & Abwehr

Zwischen den Pfosten vertrauen wir auf Robert Wulnikowski. Drei Jahre lang hütete er das Kickers-Tor in der Regionalliga, der 3. Liga und zum Schluss in der 2. Bundesliga. 48 weiße Westen in 102 Partien sind dabei ein absoluter Fabelwert.

Am aktuellen Kapitän kommen wir nicht vorbei. Sebastian Schuppan ist seit seiner Ankunft 2017 unumstrittener Stammspieler und sorgt zudem auch auf der anderen Seite des Platzes für Torgefahr, wie 13 Treffer eindrucksvoll zeigen. An seiner Seite spielt Clemens Schoppenhauer, der sich den Kickers zu Regionalliga-Zeiten anschloss und den direkten Durchmarsch in Liga zwei mitmachte – wohlgemerkt als Stammspieler.

Auf links verteidigt die „Axt von Giesing“, Peter Kurzweg. Wer weder den Gegner noch sich selbst schont, hat sich diesen Platz verdient. Sieben Torbeteiligungen kann Luke Hemmerich in der laufenden Spielzeit vorweisen. Auf diese offensiven Qualitäten wollen wir nicht verzichten und stellen den 22-Jährigen hinten rechts auf.

Mittelfeld

Sechs Treffer steuerte Rico Benatelli zum Durchmarsch aus der 4. in die 2. Liga in der Saison 2015/16 bei, darunter auch den letzten Treffer der Saison: In der Nachspielzeit des Relegationsrückspiels sorgte er für den 2:1-Sieg über Duisburg. In unserer Top11 kommen aber auch einige defensive Verpflichtungen auf ihn zu.

Im linken Mittelfeld gibt Nejmeddin Daghfous folgende Bewerbung ab: Vier Tore und neun Vorlagen in einer Saison Liga drei, zwei Tore und sieben Assists in einem Jahr Liga zwei. Herzlichen Glückwunsch, der technisch versierte und beidfüßig Starke Tunesier hat den Job!

Sein Pendant auf rechts kann diese Zahlen in der laufenden Spielzeit sogar noch toppen. 18 Torbeteiligungen, acht Treffer und zehn Assists, kann Fabio Kaufmann bislang vorweisen. Der wieselflinke Flügelstürmer hat in Sachen Effektivität gewaltig zugelegt.

Diese Leistungssteigerung sorgt auch dafür, dass für Amir Shapourzadeh kein Platz ist – auf seinem Stammplatz. Eine Top11 der Kickers ohne den ehemaligen Kapitän und Publikumsliebling ist natürlich undenkbar, weswegen wir ihn ihn etwas zentralerer Rolle natürlich auch nominieren.

Angriff

Ein weiteres Opfer des Überangebots auf dem rechten Flügel ist Ricardo Borba. Wer aber in seinen zwei Spielzeiten jeweils zweistellig trifft, der dürfte sich im Sturm ebenfalls wohlfühlen. Dort ist der Deutsch-Brasilianer auch von lästigen Defensiv-Aufgaben befreit.

Drei Jahre lang war Christopher Bieber am Dallenberg der Torjäger vom Dienst. Seine Ausbeute in Regionalliga-Zeiten: 16, 16 und 19 Tore. Speziell die 19 Tore im letzten Jahr hatten großen Anteil am Aufstieg, rund ein Drittel der Würzburger Tore gingen damals auf sein Konto.

Die Top11 der Würzburger Kickers auf einen Blick:

Robert Wulnikowski – Peter Kurzweg, Sebastian Schuppan, Clemens Schoppenhauer, Luke Hemmerich – Rico Benatelli – Nejmeddin Daghfous, Amir Shapourzadeh, Fabio Kaufmann – Ricardo Borba, Christopher Bieber