Chemnitzer FC: Köhler geht am Saisonende

Auch Türpitz verlässt den Verein

Sven Köhler vom Chemnitzer FC

Verlässt den CFC am Saisonende. Sven Köhler hat bei den Himmelblauen keine Zukunft. ©Imago/Picture Point Le

Nach Stephan Beutel hat auch Sven Köhler keine Zukunft beim Chemnitzer FC. Wie die Himmelblauen am Freitagmittag bekannt gaben, wird der Ende der Saison auslaufende Vertrag nicht verlängert. Dabei wollte der neue Sportchef Steffen Ziffert entgegen vieler Mediengerüchte sogar mit Köhler weiterarbeiten und ein neues Trainerteam aufstellen. Sören Osterland, ehemaliger Co-Trainer des SC Paderborn und eines der größten Trainer-Talente des Landes, sollte im Gespann mit dem erfahrenen Köhler ein neues Team formen.

Osterland steht nicht zur Verfügung

Offenbar war Köhler von dieser Variante aber nicht überzeugt. Nach einem Gespräch am Montagabend, „haben wir uns gemeinsam entschlossen, nochmals eine Nacht darüber zu schlafen. Wir haben uns dann, am nächsten Tag, gemeinsam darüber verständigt, dass wir den Vertrag nicht verlängern werden“, so Ziffert. Ohnehin hat sich eine Lösung mit Osterland zerschlagen, da dieser eine Offerte von Manchester United vorliegen haben soll. Noch-Coach Köhler wird die Mannschaft allerdings noch im letzten Saisonspiel gegen Hansa Rostock sowie dem Landespokal-Finale betreuen.

Türpitz bittet um Vertragsauflösung

Der Nachfolger auf der Trainer-Position zeitnah gefunden werden, hofft Ziffert auf eine Lösung innerhalb der nächsten 14 Tage. Als heißer Kandidat gilt Tomislav Stipic, der mit Ziffert in Aue zusammengearbeitet hat. Auch im Spieler-Kader gibt es eine weitere Veränderung. Philip Türpitz wird die Himmeblauen trotz Vertrags bis 2018 verlassen. Obwohl der CFC ihn gerne halten wollte, einigten sich beide Seiten auf eine Auflösung des Kontrakts.

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