Preußen Münster: Möhlmann vor Verlängerung

Trainer bleibt den Adlerträgern wohl erhalten

Benno Möhlmann ist seit Herbst 2016 Trainer des SCP.

Benno Möhlmann wird wohl auch in der kommenden Saison die Preußen coachen. ©Imago

24 Spiele mit einem Punkteschnitt von mehr als 1,6 Zählern pro Partie – Benno Möhlmann hat den SC Preußen Münster nach seiner Amtsübernahme im vergangenen Herbst mit einem langen Atem aus dem Tabellenkeller der 3. Liga geführt. Aktuell belegen die „Adlerträger“ Rang zwölf, bei elf Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz kann der angestrebte Klassenerhalt schon am kommenden Wochenende perfekt gemacht werden.

Ich denke, dass wir bald zu einer Einigung kommen können. (Benno Möhlmann)

Das wäre dann auch das Startsignal für die Verhandlungen mit dem Coach über eine weitere Zusammenarbeit. Möhlmann selbst bestätigte nun aber bereits, dass er wohl auch in der kommenden Saison an der Hammer Straße arbeiten wird. Im kicker (Heft 33/17 vom 20.04.2017) sagte der 62-Jährige: „Natürlich habe ich mich auch schon mit dem neuen Sportchef Malte Metzelder ausgetauscht, auch was den künftigen Kader betrifft. Ich denke, dass wir da bald zu einer Einigung kommen können.“

Anspruchsvolles Restprogramm

Die Münsteraner würde es freuen: Malte Metzelder hatte schon mehrfach betont, dass er unbedingt mit Möhlmann weitermachen möchte. Kein Wunder, denn der Trainer liefert nicht nur gute Arbeit ab, sondern ist auch eine Identifikationsfigur – schließlich spielte der gebürtige Lohner bereits in der Jugend für den SCP und absolvierte später für die Profis der Preußen insgesamt 184 Pflichtspiele.

Wir wollen weitermachen, noch mehr punkten. (Benno Möhlmann)

Benno Möhlmann betonte aber auch, dass sein Fokus aktuell noch nicht auf seiner Unterschrift unter einen neuen Vertrag, sondern auf den restlichen Saisonspielen liege: „Wir wollen weitermachen, noch mehr punkten. Es geht ja auch um Prämien, um Urlaubsgeld. In unserer Gemeinschaft besteht der Wunsch, die bisher durchwachsene Saison vernünftig abzuschließen.“

Nach nur einer Niederlage aus den vergangenen sieben Partien (fünf Siege) können die Preußen durchaus optimistisch in die letzten fünf Saisonspiele gehen. Allerdings hat es das Restprogramm durchaus in sich: Nach der Partie bei Rot-Weiß Erfurt am kommenden Sonntag warten noch Zwickau, Chemnitz, Paderborn und Regensburg auf den SCP.

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