VfR Aalen: Welzmüller will mehr Mut in der Offensive

Der Angriff soll sich wieder mehr zutrauen

Maximilian Welzmüller bejubelt einen Treffer.

Maximilian Welzmüller (l.) traf in dieser Saison bislang selbst 2-mal für den VfR Aalen. ©Imago

Es könnte so gut aussehen für den VfR Aalen: Die Mannschaft hat 34 Punkte gesammelt und damit aktuell nur zwei Zähler Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. Doch über allem schwebt noch der mögliche Neun-Punkte-Abzug aufgrund des gestellten Insolvenzantrags. Kommt es tatsächlich dazu, würden die Aalener mit dann nur noch 25 Zählern auf einen Abstiegsplatz abrutschen. Dennoch machen die meisten der zuletzt gezeigten Auftritte Mut, dass der VfR trotz des möglichen Punktabzugs die Klasse halten kann.

Wir müssen vorne auch wieder mutiger auftreten. (Maximilian Welzmüller)

Lediglich am vergangenen Wochenende gegen Regensburg gab es eine Niederlage, zuvor waren die Männer von der Ostalb fünf Partien in Folge ungeschlagen. Die Pleite gegen den Jahn nagte aber trotzdem an den Spielern – auch an Maximilian Welzmüller, dem vor allem das Spiel nach vorne überhaupt nicht gefallen hat. Im kicker (Heft 19/2017 vom 02.03.17) sagte der defensive Mittelfeldmann: „Wir müssen defensiv wieder stabil sein und dürfen 90 Minuten nichts zulassen. (…) Das allein wird aber nicht reichen. Wir müssen vorne auch wieder mutiger auftreten.“

Verletzungspause für Kartalis

Geht es nach Welzmüller, dann sollen seinen Forderungen natürlich schon am Samstag beim Gastspiel in Rostock Taten folgen. Im Hinspiel trennten sich die beiden Teams mit einem 1:1-Unentschieden. Beim Rückspiel nicht dabei sein wird Alexandros Kartalis, der gegen Regensburg nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung verletzt wieder ausgewechselt werden musste. Der Deutsch-Grieche wird seiner Mannschaft aufgrund einer Oberschenkelzerrung mindestens zwei Wochen fehlen.

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