1860 München: Lorenz mit Maske gegen Halle

Verteidiger erleidet Nasenbeinfraktur

Rufat Dadashov entschuldigt sich bei Simon Lorenz

Hart im Nehmen: Simon Lorenz (mitte) spielte die Partie gegen Münster trotz Gesichtsverletzung zu Ende. ©Imago images/Lackovic

Innenverteidiger Simon Lorenz wirft so schnell nichts aus der Bahn – auch kein Nasenbeinbruch. Diesen zog er sich nämlich am Samstag gegen Münster zu, wie der TSV 1860 München am heutigen Montag bekannt gab.

Auslöser dafür war ein Zweikampf mit Preußen-Angreifer Rufat Dadashov. Zusätzlich zur Fraktur erlitt Lorenz noch eine Platzwunde. Doch Lorenz biss auf die Zähne und brachte die Partie gegen den SCP zu Ende, ehe er noch in der Kabine genäht wurde.

Dauerbrenner

Wenn am Samstag die Partie in Halle ansteht, soll Lorenz dann mit einer Schutzmaske wieder einsatzfähig sein, wie die Münchner Löwen mitteilten. Dann kann der 22-Jährige seine Serie fortsetzen. Denn: Keiner sammelte in dieser Saison mehr Einsatzminuten für den Traditionsverein als Lorenz.

In allen 33 Drittliga-Spielen stand er auf dem Feld (davon 31 Mal über die vollen 90 Minuten), zusätzlich dazu im Achtel- und Viertelfinale des Landespokals und im DFB-Pokal gegen Kiel. Dass der vom VfL Bochum ausgeliehene Verteidiger gegen den HFC auf dem Feld stehen kann, ist von dementsprechender Wichtigkeit für 1860.

Zumal mit Aaron Berzel eine Alternative zum Abwehrmann verletzungsbedingt ausfällt und damit nur Semi Belkahia als Option für das Abwehrzentrum zur Verfügung stünde.

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