Chemnitzer FC: Die Spur führt zu Patrick Glöckner

Ex-Trainer der Viktoria im Fokus

Patrick Glöckner im Verbandspokal.

Patrick Glöckner könnte nach seiner Entlassung in Köln im zweiten Anlauf in der 3. Liga landen. ©imago images/Herbert Bucco

Seit dem Rücktritt von David Bergner läuft die Trainersuche beim Chemnitzer FC auf Hochtouren. Bereits in der vergangenen Woche stellten sich Kandidaten beim Klub vor, unter anderem Nils Drube und Jörg Goslar, die jedoch nicht bei den Himmelblauen übernehmen werden. Nach unseren Recherchen haben sich die Verantwortlichen des CFC mittlerweile auf einen Favoriten geeinigt, dessen Name bislang allerdings nicht durchgesickert ist.

Eine heiße Spur zum neuen Trainer soll nach Liga-Drei.de-Informationen zu Patrick Glöckner führen, der bis Mai 2019 bei Viktoria Köln tätig war und trotz Tabellenführung einen Spieltag vor Schluss von seinen Aufgaben entbunden wurde. Durch den Aufstieg der Kölner verlängerte sich Glöckners Vertrag automatisch bis 2020, sodass einem Engagement in Chemnitz noch eine Vertragsauflösung im Wege steht.

Viel Arbeit in Chemnitz

Nach seiner Karriere als Spieler – Glöckner kam für Eintracht Frankfurt und die Stuttgarter Kickers 14-Mal in der 2. Liga zum Einsatz – begann er seine Laufbahn als Trainer bei der zweiten Mannschaft des FSV Frankfurt. Nach Stationen als Co-Trainer im Nachwuchs der Eintracht heuerte er im Sommer 2017 in gleicher Funktion unter Olaf Janßen auf St. Pauli an, fünf Monate später war die Zeit des Duos auf dem Kiez wieder beendet und es zog weiter zur Viktoria.

Nach einem halben Jahr als Co- wurde Glöckner im Sommer 2018 zum Cheftrainer befördert. Obwohl er die Viktoria auf den ersten Tabellenplatz führte, fehlte dem Klub einen Spieltag vor Schluss der Glaube, den anvisierten Aufstieg unter Glöckner zu schaffen, nachdem aus den letzten neun Spielen nur drei Siege zu Buche standen. Es folgte die Trennung, Köln stieg durch einen Sieg unter Interimstrainer Jürgen Köhler bekanntlich in die 3. Liga auf.

Sollte Glöckner die Aufgabe in Chemnitz übernehmen, wartet viel Arbeit auf ihn. Durch die eingangs erwähnte Niederlage beläuft sich der Rückstand auf das rettende Ufer bereits auf fünf Punkte. Am kommenden Samstag erwartet der CFC das Schlusslicht Jena zum Kellerduell.

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