FSV Frankfurt: Stark will nach oben schauen

Mittelfeldmann fordert mehr Kontinuität - auch von sich selbst

Yannick Stark treibt den Ball durchs Mittelfeld.

Blick nach vorne: In der Rückrunde wollen Yannick Stark und der FSV Frankfurt noch einmal angreifen. ©Imago

Von den Einsatzzeiten her kann Yannick Stark absolut zufrieden sein: Der Mittelfeldspieler gehört nach kleineren Anlaufschwierigkeiten zum Stammpersonal beim FSV Frankfurt, nur in zwei Spielen kam er nach seiner Ankunft am Bornheimer Hang nicht zum Einsatz. Zwischenzeitlich präsentierte sich der 26-Jährige sogar torgefährlich: Zwischen dem 4. und 12. Spieltag war er gleich 5-mal erfolgreich. 

Ich erwarte mehr von mir. (Yannick Stark)

Allerdings war sein Treffer beim 1:1 in Zwickau die bislang letzte Tor-Beteiligung für Stark. Dementsprechend war er mit seiner eigenen Leistung zum Ende der Hinrunde selbst nicht ganz einverstanden, wie er jetzt im kicker (Heft 2/2017 vom 02.01.2017) sagte: „Am Anfang habe ich ganz gute Spiele gemacht, (…) zuletzt aber nicht mehr. Das waren eher Spiele, in denen ich mehr von mir erwarte.“

Pokal-Niederlage hing lange nach

Mit den schwächeren Spielen von Stark ging auch die leichte Formkrise des FSV einher. Nach der deftigen Pokal-Pleite beim Regionalligisten TSV Steinbach (0:5) brauchte die Mannschaft eine gewisse Zeit, um sich zu erholen. Erst am letzten Spieltag der Hinrunde gelang beim 3:1 im Derby gegen Wehen Wiesbaden ein Befreiungsschlag.

Wir sollten eher nach oben schauen. (Yannick Stark)

Daran wollen die Frankfurter nach der Winterpause anknüpfen. Yannick Stark hofft dabei auf mehr Konstanz im Team: „Wir müssen eine Art Standard-Spiel reinbekommen, mit dem wir kontinuierlich punkten können. Natürlich muss man auch nach unten gucken, aber ich denke, wir sind eine Mannschaft, die eher nach oben schauen sollte.“

Helfen würde dabei freilich ein guter Start in die Rückrunde. Vor allem die ersten beiden Heimspiele im Jahr 2017 haben es aber in sich: Zunächst kommt am 28. Januar Holstein Kiel an den Bornheimer Hang, zwei Wochen später dann der Chemnitzer FC. Beide Teams liegen punktemäßig aktuell knapp vor den Frankfurtern.