Hansa Rostock: Ausgefallenes Torfestival verärgert Dotchev

Mangelnde Durchschlagskraft weiter ein Problem

Mit Rostocks Angriff unzufrieden: Trainer Pavel Dotchev

Fordert mehr Torgefahr: Hansa-Coach Pavel Dotchev © imago

Für Trainer Pavel Dotchev besteht nach dem Einzug von Hansa Rostock ins Achtelfinale des Landespokals nur wenig Grund zur Zufriedenheit. Der Ausfall des erhofften Schützenfestes beim gerade einmal pflichtmäßigen 3:1-Erfolg gegen den siebtklassigen Gastgeber Bölkower SV sorgte beim Bulgaren spürbar für Verärgerung.

90 Prozent Ballbesitz, aber nur drei Treffer - das ist unser Problem. (Hansa-Coach Pavel Dotchev)

„Ich hätte mir ein paar mehr Tore gewünscht“, kritisierte Dotchev in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 09.10.2017) das erneut nur laue Lüftchen im Hansa-Sturm selbst gegen unterklassige Amateure: „90 Prozent Ballbesitz, aber nur drei Treffer – das ist unser Problem.“

Kogge weiter ohne Torgefährlichkeit

Dabei waren möglichst viele Tore die klare und wichtigste Vorgabe des Coaches für das Pokal-Match. Doch nur im ersten Durchgang zeigte die Kogge, deren bisherige Saisonausbeute von nur elf Liga-Treffern höchstens mittelmäßig ist, bis zur 2:0-Pausenführung den von Dotchev erwarteten Zug zum Tor.

Umso größer war die Enttäuschung des 52-Jährigen über die Vorstellung im zweiten Abschnitt: „Ich dachte wir setzen das fort. Ich wollte, dass wir uns Erfolgserlebnisse holen. Leider haben wir die Führung in Hälfte zwei nur verwaltet.“

Bis zum nächsten Punktspiel bei Aufsteiger Carl Zeiss Jena (Samstag) dürften Dotchevs Spielern denn wohl auch einige Sonderschichten zur Verbesserung ihrer Torgefährlichkeit bevorstehen. Schließlich will Hansa im Ostduell nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen das Führungsquartett durch den vierten Erfolg auf fremdem Platz in Sichtweite behalten.

Nach dem wenig überzeugenden Auftritt bei Bölkows Amateuren warnt Dotchev allerdings auch grundsätzlich vor Leichtsinn gegenüber den in der Abstiegszone rangierenden Thüringern. „Uns erwartet ein schwieriges Spiel“, mahnte der Coach im Fachmagazin Kicker: „Wir dürfen uns vom Tabellenstand nicht blenden lassen.“

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