Hansa Rostock: Breier bereit für Ex-Klub

Schwabe fühlt sich an der Ostsee pudelwohl

Pascal Breier im Training beim FC Hansa Rostock

Pascal Breier macht in Rostock da weiter, wo er in Stuttgart aufgehört hat: Mit dem Toreschießen ©Imago/Oliver Ruhnke

Dass Pascal Breier in Rostock größere Anlaufschwierigkeiten gebraucht hätte, kann wirklich niemand behaupten. Der Neuzugang vom VfB Stuttgart II traf in vier Vorbereitungsspielen der Kogge ebenso oft, zuletzt markierte er im Test gegen Sönderjysk Elitesport nach Zuspiel von Marcel Hilßner das 1:0.

In der Partie zeigte sich außerdem, dass der 25-Jährige nicht nur als Knipser eine gute Figur macht, mehrmals setzte er seine Teamkollegen selbst gefährlich in Szene. Die Variabilität des Offensivspielers, der sowohl als Stoßstürmer als auch im System mit zwei Spitzen oder als „Zehner“ agieren kann, ist ein Grund dafür, dass er beim FCH einen Traum-Einstand feierte.

Perfekter Start

Sich in die Mannschaft zu integrieren fiel Breier außerdem mehr als leicht, laut Liga-Drei.de-Informationen ist der Angreifer von seinem neuen Verein und dem Umfeld restlos begeistert. Diese kurze Anlaufzeit war so nicht unbedingt zu erwarten gewesen, kickte der zehnmalige Junioren-Nationalspieler (für die U15 bis U17 Deutschlands) doch bisher ausschließlich in seiner schwäbischen Heimat.

Dort schaffte er es in den vergangenen drei Jahren seine gute Torquote konstant hoch zu halten. Seit der Saison 2015/16 traf Breier immer mindestens zweistellig, in der laufenden Spielzeit netzte er in 22 Partien zwölf Mal ein.

Gegen seinen Ex-Klub Großaspach, für den er in 56 Partien den Ball 19 Mal im gegnerischen Gehäuse unterbrachte, stehen die Vorzeichen außerdem gut, dass er seinen Lauf fortsetzen kann. Zwei Spiele bestritt er bereits gegen die SGA (in der Saison 2014/15), zweimal traf Breier ins Netz.

Bringt Dotchev den B&B-Sturm?

Derzeit scheint Breier im Hansa-Sturm gesetzt, allerdings konnte auch Angriffs-Partner Soufian Benyamina in der Vorbereitung überzeugen. Ein Start im 4-4-2 System, in dem Hilßner und Alibaz oder Quiring die Außenbahnen beackern, ist derzeit die wahrscheinlichste Variante.

Aufgrund des aufgefrischten Angriffs-Windes der Kogge ist auch eines klar: Ein 0:0 wie im Hinspiel gegen Großaspach, in dem der FCH in Hälfte zwei mehrere Chancen liegen ließ, soll es dieses Mal nicht geben.