Hansa Rostock: Breier überzeugt in der Spitze

Angreifer rechtfertigt Einsätze

Pascal Breier jubelt für Hansa Rostock

Seinem Tor folgte der Jubelschrei: Pascal Breier brachte Hansa Rostock gegen Würzburg in Führung. ©Imago/Jan Huebner

Seit seinem Wechsel an die Ostsee vor etwas mehr als einem Jahr hat Pascal Breier fast alle Offensivpositionen durch bei Hansa Rostock. Stürmer, auf den Flügeln oder als Antreiber im rechten und linken Mittelfeld – der variable Schwabe kann vielseitig eingesetzt werden, was Ex-Coach Pavel Dotchev auch tat.

Seine besten Leistungen brachte Breier allerdings schon bei seinem ehemaligen Verein Stuttgart II in der Spitze, wo er aktuell wieder ran darf. Gegen Unterhaching und Würzburg stand Breier als alleiniger Angreifer auf dem Feld und erledigte seinen Job zweimal gut. Sein Tor gegen Würzburg war folglich der verdiente Lohn.

Fokus auf eine Position

Damit füllt der 27-Jährige die Lücke, die im Angriff durch die Verletzung von Marco Königs entstand, blendend aus. Er kann Bälle halten und verteilen, wie vor dem 2:0, als er Cebio Soukou in Szene setzte und eben auch selbst knipsen, dank starker Schusstechnik auch außerhalb des Strafraums.

Unter Härtel ist Breier augenscheinlich ausschließlich im Sturm eingeplant, die klaren Vorgaben scheinen dem Angreifer gut zu tun. Aufgrund der jüngsten Leistungen ist jedenfalls zu erkennen, dass sich die Mannschaft im 4-5-1 System wohlfühlt und eben die Sicherheit hat, die Härtel ihr eigenlich im 3-5-2 System geben wollte. Höchstwahrscheinlich wird die Formation daher auch gegen Meppen zum Einsatz kommen.

Gegen den SVM holte Rostock im Hinspiel einen 3:1-Sieg. Damals lief Breier noch im linken Mittelfeld auf, wo in den letzten Spielen Lukas Scherff ran durfte und wo auch Merveille Biankadi oder Marcel Hilßner spielen könnten. Breier hingegen scheint seinen Platz erstmal gefunden zu haben.

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