Hansa Rostock darf wieder auf den Trainingsplatz

Doch ein weiterer positiver Covid-19-Befund

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Montag, 09.11.2020 | 10:35
Jens Härtel beim FC Hansa Rostock

Ist in der Trainingssteuerung gefragt: FCH-Coach Jens Härtel. ©Imago images/osnapix

Die für vergangenen Samstag angesetzte Partie gegen Türkgücü wurde bekanntlich abgesagt, häusliche Quarantäne stand für die Akteure des FCH an. Damit ist nun, zumindest teilweise, Schluss. Wie Hansa Rostock am Montagvormittag vermeldete, wechselt der Verein in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt in die sogenannte Arbeitsquarantäne und darf in Gruppen trainieren.

Nicht nur gute Nachrichten gibt es unterdessen von der Ostsee. So wurde bei der Kogge am gestrigen Sonntag eine Covid-19-Nachtestung vorgenommen, bei der sich ein positives Ergebnis einstellte. „Der Betroffene“, wie es von Vereinsseite heißt, muss nun eine zehntägige Quarantäne antreten.

Wie läuft die Arbeitsquarantäne?

Alle am Sonntag negativ getesteten Spieler sowie das Trainer- und Betreuerteam haben weiterhin häusliche Quarantäne. Die eigenen vier Wände dürfen sie nur zu einem Zweck verlassen: Die Arbeit, also für die Fahrt zum Trainingsgelände oder das Stadion und die dortigen Tätigkeiten. Dieser Status hält mindestens bis Mittwoch an.

Dann folgt eine weitere Testreihe. Nach dieser entscheidet das Gesundheitsamt, ob wieder ein geregeltes Mannschaftstraining möglich ist. Ob das Spiel gegen den Halleschen FC am Wochenende stattfinden kann? Das ist weiterhin nicht sicher. Die Kogge stehe dazu „im engen Austausch“ mit DFB und HFC.