Hansa Rostock: Dem finanziellen Plan voraus

Aufstieg bis spätestens 2021

Robert Marien beim FC Hansa Rostock

Verzeichnet mit dem FCH einen Rekord-Umsatz: Robert Marien. ©Imago images/pmk

Am gestrigen Sonntag lud der FC Hansa Rostock zur Jahreshauptversammlung und es wurde ein Festival der Zahlen. Die wichtigsten Fakten: Das Geschäftsjahr schloss der FCH mit knapp einer halben Million Euro Minus ab – ein Ergebnis, das besser als erwartet ausfiel. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Finanzvorstand Christian Hüneburg.

„Wir haben die Finanzierung auf solide Beine gestellt und haben am Ende keine neuen Schulden aufgenommen für die Saison 2018/19 und sind bestrebt das auch für die Zukunft nicht zu tun“, so Hüneburg gegenüber NDR 1 Radio MV. „Wir sind unserer eigenen Zielsetzung zwei Jahre voraus und setzen uns neue ehrgeizige Ziele.“

Umsatz gestiegen – Schulden auch

Damit die Kogge ihre Ziele erreicht, wurden die Verantwortlichen in den letzten Jahren kreativ. Mitgliederkampagnen oder Werbemaßnahmen waren erfolgreich, dazu ein gestiegener Zuschauerschnitt sowie Konzerte (u.a. Rammstein, Marteria), die zweite DFB-Pokalrunde sowie Einnahmen aus dem Verkauf von Keeper Ioannis Gelios waren allesamt Faktoren, die zum gestiegenen Umsatzergebnis des FCH beitrugen. 19,1 Millionen betrug dieses – so hoch wie noch nie.

Nichtsdestotrotz gilt es für die Rostocker weiter solide zu wirtschaften, die Verbindlichkeiten belaufen sich auf nun 24 Millionen Euro. Der Plan des FCH scheint in finanzieller Hinsicht jedoch ein guter zu sein und so hat auch der DFB dem Traditionsklub erst kürzlich bei der Nachlizenzierung grünes Licht gegeben.

Klare Aufstiegs-Ansage

Laut Kicker (Ausgabe vom 02.12.2019) wurde auch deshalb das Budget für die laufende Saison auf 5,1 Millionen Euro erhöht, eine halbe Million Euro soll demnach für Winter-Transfers bereit stehen, um auch die sportliche Situation zu verbessern.

Den sportlichen Zielsetzungen hinkt die Kogge bisher hinterher, im oberen Drittel sollte sie sich eigentlich festsetzen. Konkret bringt der Vorstandsvorsitzende Robert Marien die Ambitionen der Kogge auf den Punkt: „Wir werden an unserer sportlichen Zielsetzung nichts verändern und es sollte das Ziel sein, dass wir in unserer Vorstandszeit, die wir jetzt um zwei Jahre verlängert haben, den Aufstieg realisieren“ – bis 2021 soll die Kogge also Richtung zweite Liga schippern, was dann nicht nur aus sportlicher sondern auch aus finanzieller Sicht ein großer Schritt in die richtige Richtung wäre.

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