Hansa Rostock: Die Pause als Chance

Bahn sieht spielfreies Wochenende nicht als Nachteil

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Donnerstag, 12.11.2020 | 13:30
Bentley Baxter Bahn bejubelt seinen Treffer gegen Verl.

Bentley Baxter Bahn will mit Hansa auch an seiner alten Wirkungsstätte Halle jubeln. ©imago images/osnapix

Am Donnerstag morgen gab es für Hansa Rostock grünes Licht: Das zuständige Gesundheitsamt hob die Arbeitsquarantäne für die „Kogge“ auf, mit sofortiger Wirkung kann das Team somit statt wie seit Montag in Kleingruppen wieder in voller Mannschaftsstärke trainieren und sich auf das Auswärtsspiel in Halle vorbereiten.

Durch die Absage des Heimspiels gegen Türkgücü München am vergangenen Wochenende für Hansa das erste Pflichtspiel nach knapp zweiwöchiger Pause, fürchtet Bentley Baxter Bahn allerdings nicht, dass der fehlende Spielrhythmus ein Nachteil ist. Ganz im Gegenteil.

Ausgeruht nach Halle

„Zuvor hatten wir schon eine englische Woche. Deshalb würde ich die ungewollte Pause nicht so hoch hängen als möglichen Nachteil“, sieht der Mittelfeld-Motor die niedrigere Belastung auf Grund des „freie Wochenendes“ eher schon als Vorteil. Zumal es beim Gegner um das Selbstvertrauen nicht besonders gut stehen dürfte: Während die Hansa-Akteure mehr Zeit zur Erholung hatten, kassierte der HFC bei 1860 München eine deutliche 1:6-Niederlage.

Diese fiel für Bahns Geschmack zwar „viel zu hoch aus“, Mitleid oder gar Rücksicht wird der 28-Jährige im Duell mit seinem Ex-Klub – vor seinem Wechsel an die Ostsee lief er bekanntlich in zwei Jahren 73 Mal für den HFC auf – auf die ehemaligen Kollegen aber nicht nehmen: „Klar ist, ich möchte die Punkte holen und maximalen Erfolg für Hansa.“

Ob es mit dem maximalen Erfolg klappt, wird sich am Samstag zeigen. Ebenso wie die abschließende Klärung der Frage, ob ein spielfreies Wochenende und der damit einhergehende Erholungsfaktor oder doch das Verbleiben im Spielrhythmus den größeren Vorteil für eine Mannschaft darstellt.