Hansa Rostock: Dotchev will für mehr Flexibilität sorgen

Kogge soll unberechenbarer werden

Will mehr Flexibilität: Rostocks Trainer Pavel Dotchev

Will Rostock unberechenbarer machen: Hansa-Coach Pavel Dotchev © imago

Bei Hansa Rostock ist nach der ersten Niederlage des neuen Jahres eine Debatte über die Spielweise der Hanseaten ausgebrochen. Trainer Pavel Dotchev plant als eine der Lehren aus dem 0:2 bei Preußen Münster künftig mehr Flexibilität.

Wir müssen auch einmal einfach denken. (Hansa-Trainer Pavel Dotchev)

Grundsätzlich will der Coach „die Spielweise nicht umstellen“, sagte Dotchev zwar in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 19.02.2018) zu Mängeln des bevorzugten Kurzpass-Spiels seiner Elf: „Aber wir müssen eine Mischung finden, auch einmal einfach denken – und variabler.“

Chance auf Rang drei vergeben

Durch den Rückschlag in Münster nach zuvor drei Siegen in Serie seit Ende der Winterpause vergab Rostock die Chance zum Sprung auf Relegationsplatz drei und fiel stattdessen hinter den nunmehr punktgleichen Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC auf den fünften Rang zurück. Allerdings liegt der Tabellendritte SV Wehen Wiesbaden weiterhin nur einen Zähler vor Hansa – das auch noch das Nachholspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach in der Hinterhand hat.

Dotchevs Wunsch nach verbesserten Anpassungen seiner Spieler an unterschiedliche Spielsituationen und Gegner stieß bei seiner Mannschaft auf Einsicht. „Wir haben nicht die Mittel gefunden“, bestätigte Abwehrchef Oliver Hüsing die Ideenlosigkeit der Kogge in Münster.

Für das bevorstehende Schlagerspiel gegen Spitzenreiter 1. FC Magdeburg (Samstag) im eigenen Stadion will Dotchev sein Team unberechenbarer ausrichten. Münster hätte gezielt auf die Neutralisierung von Rostocks Spielmacher Amaury Bischoff hingearbeitet und damit Erfolg gehabt: „Da sind wir zu durchschaubar.“