Hansa Rostock: Einkaufssperre für Dotchev

Finanzieller Spielraum vorerst ausgereizt

Muss vorerst auf Neuzugänge verzichten: Rostocks Coach Pavel Dotchev

Neue Spieler nur noch bei Abgängen: Hansa-Trainer Pavel Dotchev © imago

„Großeinkäufer“ Hansa Rostock stellt seine Aktivitäten auf dem Spielermarkt vorerst ein. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 18.08.2017) kann Trainer Pavel Dotchev nach dem extremen Umbau des Teams in der Sommerpause in der bis zum Monatsende laufenden Transferperiode nur noch Spieler verpflichten, wenn gleichzeitig ein Profi aus dem momentanen Kader den Verein verlassen sollte.

Es geht nicht. (Hansa-Coach Pavel Dotchev zum finanziellen Spielraum für Neuzugänge)

Dotchev bestätigte in der Bild die finanziell bedingte Vorgabe der Klubführung. „Ich würde gerne noch etwas im defensiven Bereich machen. Aber es geht nicht. Und wir können niemanden zwingen, uns zu verlassen“, sagte der Bulgare.

Bisher 17 Neuverpflichtungen und 17 Abgänge

Dotchev hat das Gesicht der Kogge innerhalb gut drei Monaten nachhaltig verändert. Seit seinem Amtsantritt als Nachfolger des am Ende der vergangenen Saison entlassenen Chefcoaches Christian Brand holte der 51-Jährige gleich 17 Neuzugänge nach Rostock. Genauso viele Spieler verließen Hansa im Gegenzug.

Zur Entlastung des Etats für Rostocks Kader verlieh Hansa erst noch vor wenigen Tagen Torwart Luis Zwick an die Reserve von Bundesligist Hertha BSC. Der Vorgang sorgte für Aufsehen, nachdem Dotchev den Keeper nur wenige Wochen zuvor vom schottischen Traditionsklub Dundee United an die Ostsee gelockt hatte.

Insgesamt umfasst Rostocks Aufgebot inklusive eines Nachwuchsduos 28 Spieler. Entsprechend würden zumindest weitere Leihgeschäfte den Spielraum für potenzielle Verstärkungen erweitern.

Einige Kandidaten hat Dotchev dabei offensichtlich schon im Auge. In seinem Team seien „einige dabei, für die die 3. Liga noch zu früh kommt“, sagte der Coach und nannte als Beispiele Harry Föll, Jakob Gesien, Chaka und Lukas Scherff.

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