Hansa Rostock erhält Lizenz für Saison 2019/20

und plant mit einem Etat von 4,4 Millionen Euro

Robert Marien als Vorstandsvorsitzender des FC Hansa Rostock

Bedankt sich u.a. bei Mitgliedern und Fans: Hansas Vorstandsvorsitzender Robert Marien. ©Imago images/pmk

Der FC Hansa Rostock hat eine riesige Hürde in den Planungen zur kommenden Saison genommen: Wie die Kogge am heutigen Montagvormittag bekannt gab, erhält sie vom DFB die Lizenz für die Spielzeit 2019/20.

Das Besondere: Zum ersten Mal in seiner Drittliga-Zeit erhält der FCH die Lizenz ohne Bedingungen und gleich im ersten Anlauf – und das „ohne neue Darlehen“, wie Finanz-Vorstand Christian Hüneburg sagt.

Investitionen in Kader

„Nach Jahren der Sanierung und Konsolidierung folgt der DFB inzwischen unseren Planungen und Prognosen“, so Hüneburg weiter. „Wir sind auch in den Augen des Spielausschusses in der Saison 2019/20 solide finanziert und können die erarbeiteten wirtschaftlichen Freiräume nutzen, um u.a. den Spielerkader weiter zu stärken.“

Inwieweit der Kader verstärkt werden kann, hängt natürlich vom Etat ab. In dieser Hinsicht plant Hansa mit 4,4 Millionen Euro, der laut einer Pressemitteilung des Vereins auch nochmal angepassst werden könne. Zum Vergleich: Der Hallesche FC plante bei der Einreichung der Lizenzunterlagen mit einem Drittliga-Etat von 6,8 Millionen Euro.

Umsatz gesteigert

Zu den Gründen für die erfolgreiche Lizenzierung äußert sich der Vorstandsvorsitzende Robert Marien wie folgt: „Das Wachstum in vielen Bereichen u.a. dem Sponsoring, Ticketing oder bei unseren Mitgliederzahlen hat sich erfreulicherweise entsprechend positiv auf die Lizenzierung niedergeschlagen.“

Laut Marien erwirtschaftet der FC Hansa in der aktuellen Saison einen Gesamtumsatz von 17,5 Millionen Euro, nie hatte der Verein in seiner Drittliga-Zeit mehr verzeichnet.

„In diesem Zusammenhang vielen Dank an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben: unsere Mitglieder, Fans, alle Mitarbeiter sowie unsere Sponsoren und unser Vermarktungspartner Infront“, so Marien, der sich außerdem bei Rolf Elgeti bedankte. Jetzt geht der Blick beim FC Hansa nach vorne. Es gebe noch „weitere sehr anspruchsvolle Aufgaben, die es zu bewältigen gilt“, sagt der FCH-Vorstandsvorsitzende.

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