Hansa Rostock: Geisterspiele nicht auszuschließen

Zunächst Kurzarbeit beim FCH

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Dienstag, 17.03.2020 | 13:53

Robert Marien von Hansa Rostock

Robert Marien bereitet die "Kogge" auf rauen Seegang vor. ©Imago images/pmk

Der Vorstandsvorsitzende von Hansa Rostock, Robert Marien gab heute Einblicke in die Maßnahmen, mit denen der FCH auf die Corona-Krise reagiert. Dabei ging es auch um grundlegendere Fragen der 3. Liga.

An der Ostsee begegnet man den aktuellen Verdienstausfällen zunächst mit Kurzarbeit und Investitionsstopps, wo das möglich ist. Auch für die Profis wird es "Corona-Schlaf" geben, wie Marien die Einstellung des Trainings nannte.

Kaderplanung ebenfalls erschwert

Interessant waren daneben die Aussagen Mariens zur weiteren Gestaltung der Saison. Darin seien sich nicht alle Vereine bei der gestrigen Sitzung einig gewesen, dennoch sei ein Abbruch der Spielzeit schnell vom Tisch gewesen.

Wie genau der Spielbetrieb fortgesetzt wird, ist noch unbekannt. "Geisterspiele möchte ich kategorisch nicht ausschließen. Es gibt verschiedene Szenarien, aufgrund der Dynamik kann sich das Thema jeden Tag verändern."

Viele Drittligisten hatten früh klar gemacht, dass Spiele ohne Zuschauer für sie wirtschaftlich nicht zu verantworten seien. Auf der anderen Seite sind aber wohl die Folgen eines Abbruchs nicht völlig abzusehen.

Gedanken macht man sich an Bord der "Kogge" aber auch um die Zeit nach der aktuellen Saison, denn wie andernorts wird auch der Kader des FC Hansa im Sommer wieder einige Veränderungen durchmachen. Leihen enden, Verträge laufen aus, neue Spieler müssen kommen.

Doch dabei erwartet Marien Probleme. "Scouting ist nicht möglich. Momentan ist es aufgrund der ungewissen Zukunft nicht möglich, Verträge abzuschließen." 

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