Hansa Rostock: Härtel bemängelt Effizienz

Sprung in die Spitzengruppe bleibt aus

Jens Hätel von hansa Rostock

Jens Härtel muss mit seinem Team weiter am Abschluss arbeiten. ©Imago images/Picture Point

Hansa Rostock hat am Montag eine große Chance verpasst, bis auf zwei Zähler an den Relegationsplatz heranzurücken. Doch mit dem 0:1 bei Preußen Münster bleibt die „Kogge“ nun im Mittelfeld stecken.

Defensive hält Hoffnung am Leben

Zuvor war Hansa dreimal in Folge ungeschlagen geblieben, hatte mit fünf eigenen Treffern sieben Punkte gesammelt. Diesmal reichte es nicht einmal für ein Tor, was Trainer Jens Härtel bemängelte: „Das müssen wir uns vorwerfen, dass die Effizienz nicht so war wie zuletzt, wo wir oft mit der ersten oder zweiten Möglichkeit getroffen haben.“ Die Zahl an Chancen sei dafür mehr als groß genug gewesen.

Auch die Analyse seines Gegenübers Sascha Hildmann bestätigte dies. Der Preußen-Coach sah sein Team in den ersten zwanzig Minuten klar unterlegen, es war auch Glück, dass Hansa hier nicht in Führung ging.

So fiel der FCH aber in die alten Probleme zurück, die eigentlich, symbolisiert durch den endlich treffenden John Verhoek, überwunden schienen. Die Zahl von 33 Tore auf der Haben-Seite verdeutlicht dann doch, warum Rostock noch nicht in der Lage war, sich in der oberen Tabellenregion festzusetzen. In den Top-Neun ist traf niemand weniger als 40-mal.

Die Defensive, nur durch ein unglückliches Eigentor überwunden, sorgt aber dafür, dass die Hoffnung auf den Aufstieg weiterlebt. Schon am kommenden Spieltag kann in der Partie gegen Eintracht Braunschweig zu einem direkten Konkurrenten aufgeschlossen werden. Und zu Haue schafft es Hansa eigentlich immer, aus seinen Gelegenheiten Kapital zu schlagen, nur einmal blieb die Elf an der Ostsee ohne eigenes Tor.

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