Hansa Rostock: Härtels Änderungen greifen

3-4-3 als Dauerlösung?

Nils Butzen im Spiel gegen Viktoria Köln.

Nils Butzen wird bei Hansa neuerdings als „Sechser“ eingesetzt. ©imago images/Revierfoto

Start nach Maß für Hansa Rostock: Die „Kogge“ ließ einer ordentlichen Vorbereitung einen 1:0-Sieg über den HFC folgen. Nach dem ersten Pflichtspiel im Jahr 2020 war Trainer Jens Härtel aber nicht nur mit dem Ergebnis zufrieden.

„Aufgrund der Möglichkeiten die wir hatten, geht der Sieg in Ordnung. Wir haben wenig zugelassen. Es war eine runde Leistung“, lobte der 50-Jährige auf der anschließenden Pressekonferenz. Für das Auftaktspiel hatte Härtel wie bereits im Laufe der Vorrunde einige Male auf ein 3-4-3 umgestellt, dazu wie in der Vorbereitung mit Nils Butzen einen gelernten Außenverteidiger ins defensive Mittelfeld beordert.

Lediglich ein Manko ist zu beheben

Diese Änderungen griffen: Halle fand nur selten eine Lücke im konzentriert agierenden Defensivverbund der Hausherren, was trotzdem durchrutschte, hielt Markus Kolke teils spektakulär. Die offensive Dreierreihe bestehend aus Aaron Opoku, Pascal Breier und dem Siegtorschützen Korbinian Vollmann hingegen fand immer wieder die Lücke beim Gegner und hätte – wenn ein Manko im Hansa-Spiel zu nennen wäre – bereits früher und im Endeffekt auch häufiger treffen können, wenn nicht sogar müssen.

So stand bei Abpfiff trotzdem ein verdienter Sieg zu Buche, der Hansa mindestens bis zu den Samstagsspielen auf den achten Platz bugsiert. Bei lediglich zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz könnte der Blick in den kommenden Tagen und Wochen also wieder nach oben gehen.

Die halten ein Auswärtsspiel bei der Bayern U23 bereit, das am kommenden Samstag angepfiffen wird. Nicht unwahrscheinlich, dass Härtel dann erneut am System und Personal des 1:0-Sieges festhält. Mit „Otschi“ Wriedt verfügt der Gegner über einen ähnlichen Brecher im Zentrum wie Halle mit Terrence Boyd, den Kapitän Julian Riedel und Co. jedoch über weite Strecken im Griff hatten.

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