Hansa Rostock: Jänicke oder Ahlschwede?

Trainer Christian Brand muss sich entscheiden

Tobias Jänicke im Laufduell.

Tobias Jänicke (r.) war bei Hansa Rostock zuletzt als Aushilfs-Rechtsverteidiger gefragt. ©Imago

Eher die offensive oder doch lieber die etwas defensivere Variante? Diese Frage muss sich Hansa Rostocks Trainer Christian Brand vor dem Spiel gegen Werder Bremen II am Samstag (Anstoß: 14 Uhr) stellen. Denn mit Maximilian Ahlschwede steht dem Coach dann der etatmäßige Rechtsverteidiger wieder zur Verfügung. Der 26-Jährige konnte in den jüngsten drei Spielen aufgrund von Adduktorenbeschwerden nicht mitwirken.

Jeder muss sich jede Woche neu beweisen. (Christian Brand)

Vertreten wurde Ahlschwede in diesem Zeitraum von Tobias Jänicke, der eigentlich im Mittelfeld zu Hause ist, dort bislang aber nur selten überzeugen konnte. In der Viererkette war das anders, wie auch Christian Brand gegenüber dem kicker (Heft 92 vom 14.11.2016) bestätigte: „Tobias kann richtig Druck machen und die rechte Seite offensiv beleben.“ Aber: „Jeder muss sich jede Woche neu beweisen, damit er seinen Platz behält.“

Jänicke bleibt entspannt

Da Ahlschwede zumeist sehr ordentliche Leistungen als Rechtsverteidiger gezeigt hat und diese Position natürlich auch viel besser als Jänicke verinnerlicht hat, dürfte der Rückkehrer die etwas besseren Karten haben. Jänicke beunruhigt das aber keineswegs, wie er im kicker sagte: „Darüber mache ich mir keine Gedanken. Aber ich glaube, ich habe es hinten nicht schlecht gemacht. Der Trainer wird schon eine Position für mich finden.“

Normalerweise wäre diese die linke Außenbahn, wo zuletzt Kerem Bülbül startete. Ihn jetzt wieder aus der Mannschaft zu nehmen, dürfte Christian Brand allerdings alles andere als leicht fallen, denn der 21-Jährige konnte durchaus überzeugen. Jänicke muss also im Training richtig Gas geben, ansonsten droht ihm die Ersatzbank.