Hansa Rostock: Rückkehr zum 4-2-3-1?

Willi Evseev drängt in die Startelf

Hansa-Coach Pavel Dotchev

Macht sich derzeit seine Gedanken: FCH-Coach Pavel Dotchev ©Imago/Eibner

Am 7. Spieltag wartet auf die Hansa-Kogge ein knackiges Auswärtsspiel – es geht gegen den 1. FC Magdeburg. Beide Teams sind bekanntlich gut aus den Startlöchern gekommen, auch wenn die Elbstädter mit 15 Punkten in der Tabelle vor dem FCH rangieren. Doch auch in Magdeburg ist für Hansa etwas drin – doch mit welchem System?

Evseev oder Väyrynen?

Rostock-Coach Pavel Dotchev schwebt laut Kicker (Heft 72 vom 04.09.2017) ein Systemwechsel vor, die Rückkehr zum 4-2-3-1 ist denkbar. Durch den langfristigen Ausfall von Stürmer Marcel Ziemer sind die Möglichkeiten in der Offensive begrenzt, wenn gleich mit Tim Väyrynen ein interner Ersatz bereit steht. 

Doch nicht nur der Ausfall Ziemers treibt Dotchev in seinen Überlegungen an, auch die Rückkehr von Willi Evseev spielt eine Rolle. Der 25-Jährige verpasste in der laufenden Spielzeit vier Partien, nachdem er sich in der Auftaktpartie gegen Lotte einen Muskelfaserriss zugezogen hatte.

Zwar schaffte es Evseev am letzten Spieltag bereits wieder in den Kadern, für die Partie gegen Magdeburg ist der Mittelfeldakteur nun eine Option für die Startelf.

Evseev durfte im Landespokal gegen SW Eldena bereits wieder erste Spielpraxis sammeln, dabei gelang dem Neuzugang vom 1. FC Nürnberg gleich ein Treffer. Doch auch der Finne Väyrynen, der im 4-4-2 als zweite Spitze neben Soufian Benyamina agieren könnte, machte mit drei Treffern auf sich aufmerksam.

Erster Sieg gegen den FCM?

Sollte sich Dotchev für die etwas defensivere Variante mit nur einem Stürmer entscheiden, könnte Evseev mit Bryan Henning die Doppelsechs bilden. Zudem muss Amaury Bischoff in Magdeburg nach seiner Rotsperre aus der Meppen-Partie ein letztes Mal zuschauen. Bereits in den ersten vier Partien wählte Dotchev ein 4-2-3-1, sieben Zähler sprangen dabei heraus.

Mit Magdeburg wartet nun jedoch ein Gegner, der zuletzt fünf Ligasiege in Folge feiern konnte und durch das Spielsystem mit Dreierkette ein Übergewicht im Mittelfeld erzeugen kann. Zudem wartet die Kogge gegen die Elbstädter noch auf den ersten Drittligasieg, in vier Aufeinandertreffen gab es drei Unentschieden sowie eine Niederlage.

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