Hansa Rostock: Scherff gleich wichtig

Linksaußen mit gutem Startelfdebüt

Lukas Scherff von Hansa gegen Marius Kleinsorge vom SV Meppen

Gegen Meppen erzielte Lukas Scherff (l.) eines seine drei Tore in der letzten Saison. Imago images/Werner Scholz

Eine Überraschung war es allemal: Lukas Scherff spielte nach langer Verletzung bei seinem Comeback am Samstag gegen Würzburg nicht nur, sondern stand gleich in der Startelf.  Seine Sache machte er gut, den Trainer wunderte das nicht.

„Wir haben gesehen, dass Lukas auf einem guten Level ist. Er steckt voll positiver Energie. Die wollte ich in die Mannschaft transportieren.“, so Jens Härtel in der „Bild“ (Ausgabe vom 04.12.2019) über die Entscheidung für den Linksfuß.

Konkurrenz nicht überzeugend

Auf die Bank ging dafür Aaron Opoku zum ersten Mal seit dem 5. Spieltag. Die Leihgabe vom HSV hatte in den letzten Wochen bei drei Niederlagen in Folge Härtel offenbar nicht überzeugen können. In der Vorwoche gegen Kaiserslautern wurde er nach 45 Minuten ausgewechselt.

Da auch Elsamed Ramaj und Rasmus Pedersen bisher nicht genügend Druck auf Opoku machten, dürfte Härtel besonders glücklich über die Genesung Scherffs gewesen sein. In der letzten Saison bis zu seinem Kreuzbandriss 28 Spiele bestritten und dabei drei Tore erzielt, eine Marke, die Opoku schon nach sieben Spieltagen erreicht hatte.

Da der 20-Jährige aber wie gesagt zuletzt abgefallen war, kam Scherff zu seinem unverhofften Debüt. Beim KFC Uerdingen dürfte er nun erneut in der Startelf stehen. Für ihn wird das ein neues Gefühl, denn im Hinspiel der letzten Saison wurde ernicht eingewechselt, im Rückspiel war er bereits verletzt. Mit ihm soll nun mehr herausspringen, als in diesen beiden versuchen, in denen Hansa nur einen Zähler gegen die Krefelder holen konnte.

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