Hansa Rostock: Thiele fordert mehr Kompaktheit

Defensive beschäftigt den Sportvorstand

Hansas Sportvorstand Markus Thiele gab im Sommer den Aufstieg als Ziel aus.

Sieht in Anbetracht der defensiven Probleme das Saisonziel in Gefahr: Markus Thiele. ©Imago/Picture Point

Durch die 1:2-Niederlage gegen Uerdingen haben die Aufstiegsambitionen Hansa Rostock den nächsten Dämpfer erhalten. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen drei Partien ist der Relegationsplatz bereits acht Punkte entfernt.

„Fakt ist, dass wir keine Stabilität reinkriegen. Osnabrück, Karlsruhe und Uerdingen spielen keinen besseren Fußball als wir, aber punkten konstanter“, stellte Sportvorstand Markus Thiele gegenüber der Bild (Ausgabe vom 11.12.2018) fest.

Seit Anfang Oktober geht’s nicht ohne Gegentor

Damit trifft er den Nagel auf den Kopf. Mit neun (Karlsruhe und Uerdingen) beziehungsweise sieben Punkten (Osnabrück) aus den letzten drei Partien ist das Top-Trio der Kogge enteilt. Da mit Halle und Unterhaching zwei weitere Teams einen Lauf haben, ist Rostock aktuell im Kampf um die Aufstiegsplätze außen vor.

Hinten wieder stabiler werden und häufiger zu null spielen. (Markus Thiele)

„Es wäre zu einfach, die Gründe nur in der Offensive zu suchen. Wichtiger ist, dass wir hinten wieder stabiler werden und häufiger zu null spielen“, fordert Thiele. Das letzte Spiel ohne Gegentreffer liegt bereits über zwei Monate zurück, Anfang Oktober beim 1:0-Heimsieg über den KSC.

27 Gegentore hat Hansa bislang schon schlucken müssen, nur sieben andere Teams der Liga weisen einen noch schlechteren Wert auf. Die angestaubte, aber sich oftmals als wahr herausstellende Phrase, dass die Offensive Spiele, die Defensive aber Titel gewinnt, drängt sich in diesem Zusammenhang auf.

Die Defensive macht den Unterschied

Untermauert wird sie zudem von der Tatsache, dass Osnabrück mit 13 Gegentreffern die beste Abwehr der Liga stellt und von der Tabellenspitze grüßt. Auch die anderen Teams, die vor Hansa stehen, haben allesamt weniger Gegentore kassiert.

Am Samstag erwartet Rostock im Heimspiel  den Tabellenvorletzten aus Aalen. Eine vermeintlich machbare Aufgabe, die aber auch das Potential zum nächsten Stolperstein hat. Gegen den VfR konnte sich Hansa in der vergangenen Saison mit 1:0 im Heimspiel durchsetzen, auswärts unterlag man jedoch mit 0:1.

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