Vorschau auf Hansa Rostock vs 1. FC Nürnberg

Analyse, Tipp & Quoten zum Spiel am 31.10.2018

Marcel Hilßner präsentierte sich bei Hansas 3:1-Sieg über Köln am Wochenende in bestechender Form.

Marcel Hilßner (r.) und Hansa Rostock wollen Mittwoch den nächsten Bundesligisten aus dem Pokal werfen. ©Imago/Kruczynski

Der DFB-Pokal macht’s möglich: Zum ersten Mal seit rund neuneinhalb Jahren stehen sich Rostock und Nürnberg am Mittwoch wieder in einem Pflichtspiel gegenüber. Als Bundesligist sind die Franken zwar auf dem Papier Favorit, doch Hansa muss trotzdem nicht Bange sein. Gelingt der Kogge nach dem 2:0-Sieg in der 1. Runde über den VfB Stuttgart die nächste Überraschung?

Hansa Rostock: Die Rückkehrer überzeugen

Vor dem erneuten Duell mit einem Bundesligisten ist die Brust breit. Hansa holte zehn Punkte aus den letzten vier Spielen und stellte den Anschluss an die Aufstiegsplätze wieder her, als Tabellenvierter beträgt der Rückstand auf den dritten Platz nur einen Punkt. Dieser Schwung soll auch in die Pokal-Begegnung mitgenommen werden.

Wichtig für den Aufschwung war die Rückkehr von Oliver Hüsing. Der Kapitän absolvierte gegen den KSC sein erstes Saisonspiel und stand in den letzten vier Partien jede Minute auf dem Platz. Auch dank des Innenverteidigers kassierte Rostock in diesen Spielen insgesamt nur drei Gegentore.

Gegen Fortuna Köln am Wochenende war Marcel Hilßner mit drei Torvorlagen der überragende Spieler. Zwar musste der Flügelstürmer nach einer Stunde angeschlagen raus, sein Einsatz gegen Nürnberg ist aber nicht in Gefahr. Anders sieht das bei Rechtsverteidiger Phil Ofosu-Ayeh und Mittelfeldspieler Mirnes Pepic aus, die verletzt runter mussten. Ob es beim Duo bis Mittwoch reicht, ist fraglich.

Da der etatmäßige Rechtsverteidiger Vladimir Rankovic nach vierwöchiger Pause erst in dieser Woche wieder ins Training einsteigen soll, könnte mit Stefan Wannenwetsch erneut ein defensiver Mittelfeldspieler auf dieser Position aushelfen. Sollte Pepic nicht fit werden, könnte Jonas Hildebrandt an der Seite von Kai Bülow die Doppelsechs bilden.

Auch hinter der Besetzung der Sturmspitze steht noch ein Fragezeichen. Cebio Soukou, in der Liga bereits fünf Mal erfolgreich und außerdem Schütze des ersten Tores gegen den VfB Stuttgart, fehlte am Wochenende mit Knöchelproblemen. Ein Einsatz gegen Nürnberg könnte zum Rennen gegen die Zeit werden. Sollte er dieses verlieren, wird Dotchev wohl erneut auf Pascal Breyer zurückgreifen.

1.FC Nürnberg: Auswärts äußerst schwach

Mit neun Punkten aus neun Spielen fiel der Saisonstart des Aufsteigers durchwachsen aus, in einigen Begegnungen war schon ein Klassenunterschied zu sehen war. Zum Beispiel in Dortmund und Leipzig, wo der „Clubb“ mit 0:7 und 0:6 unter die Räder kam.

Die aktuelle Form spricht ebenfalls nicht gerade für die Franken. Aus den letzten drei Spielen holte man nur einen Punkt. Und dann ist da ja noch die Auswärtsschwäche, welche die Mannschaft von Trainer Michael Köllner begleitet. Nur eine von fünf Partien konnte gewonnen werden, einem Unentschieden stehen drei Remis gegenüber.

Diesen einen Sieg holte man in der 1. Runde des DFB-Pokals. Beim Oberligisten SV Linx tat sich Nürnberg lange schwer und setzte sich durch einen Doppelpack von Alexander Ishak denkbar knapp mit 2:1 durch. Der Schwede, mit zwölf Treffern am Aufstieg beteiligt, wird die Reise nach Rostock auf Grund eines Innenbandzerrung im Knie aber nicht antreten können.

Für ihn könnte wie beim 1:1 gegen Frankfurt am Wochenende der 21-jährige Törles Knöll beginnen. Auch Adam Zrelak, der zwei Minuten nach seiner Einwechslung traf, ist eine Option. Hinten rechts spielt wahrscheinlich wieder Robert Bauer anstelle von Enrico Valentini, den Köllner nach einer Sehnenreizung in diesem Jahr nicht mehr zurück erwartet.

Wieder fit meldete sich Ondrej Petrak, der seine Adduktorenprobleme auskuriert hat und am Montag wieder mit der Mannschaft trainierte. Der Tscheche dürfte im defensiven Mittelfeld den 20-jährigen Simon Rhein ersetzen, der gegen Frankfurt sein Bundesliga-Debüt gab.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Mittwoch, 18.30 Uhr), Free-TV-Highlights in der ARD ab 22.30 Uhr im Anschluss an die Partie RB Leipzig vs. TSG 1899 Hoffenheim

Unser abschließender Wett Tipp:

Nürnberg kommt nicht ins Rollen, Hansa hat längst Fahrt aufgenommen. Rostock kegelt den nächsten Bundesligisten raus. Dazu empfehlen wir die erhöhte Sonderquote von 888sport.  » Jetzt mit 29.00-Quote (statt 4.20) auf Hansa-Sieg wetten.