Hansa Rostock: Wieder harmlos in Hälfte zwei

Härtel hat keine Erklärung.

Cheftrainer Jens Härtel vor der Hansa-Bank.

Lange Gesichter an der Ostsee nach dem Leistungseinbruch gegen Großaspach. ©imago images/Jan Huebner

Eigentlich wollte Hansa Rostock den Schwung aus dem DFB-Pokal ins Heimspiel gegen Sonnehof Großaspach mitnehmen. Zwar unterlag die Kogge am vergangenen Wochenende dem VfB Stuttgart knapp mit 0:1, bot gegen den favorisierten Zweitligisten aber eine gute Leistung an.

Darauf aufzubauen, gelang ihr aber speziell im zweiten Durchgang nicht. „Ich habe keine Erklärung dafür, warum die zweite Hälfte so schlecht war. Wir haben gar nicht mehr richtig stattgefunden“, gab Trainer Jens Härtel auf der Pressekonferenz zu Protokoll.

Bislang erst ein Treffer nach der Pause

Zuvor hatte seine Mannschaft im ersten Durchgang zwar mehr vom Spiel, dort aber wie im Pokal die letzte Konsequenz vermissen lassen. Da sie nach dem Seitenwechsel stetig abbaute, blieb sie fast schon folgerichtig zum dritten Mal in Folge ohne eigenen Treffer – bereits Anfang August setzte es eine 0:1-Niederlage in Unterhaching.

Dass bei Hansa nach der Pause offensiv nicht mehr viel ging, kommt hingegen keineswegs überraschend. Mit Ausnahme des 2:1-Heimsiegs über die Bayern, bei dem Korbinian Vollmann kurz nach Wiederbeginn das zwischenzeitliche 2:0 markierte, traf Rostock in keinem seiner bislang sechs Pflichtspiele 2019/20 in den zweiten 45 Minuten. 

Für die nächste Aufgabe der Härtel-Elf lässt diese Statistik Böses erahnen. Am kommenden Freitag eröffnet Hansa den 6. Spieltag auswärts in Ingolstadt: Die Schanzer erzielten neun ihrer bislang zwölf Saisontore im zweiten Durchgang, drei davon am Samstag gegen Uerdingen.

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