Hansa Rostock: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2017/18

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Bryan Henning am Ball für Hansa Rostock

Stark: Bryan Henning (v.) überzeugt in Rostock ©Imago/Leo

Nach 14 Spieltagen rangiert der FC Hansa Rostock auf einem sehr ordentlichen sechsten Rang. Nach turbulenten Jahren scheint sich die Hansa-Kogge endlich wieder in ruhigeres Fahrwasser zu begeben. Welchen Anteil haben die Neuzugänge am Zwischenhoch der Mecklenburger? Liga-Drei.de hat sich die Leistungen der Neuen genauer angeschaut.

Marcel Hilßner
Der erste Volltreffer! Hilßner, beim SV Werder aus Bremen ausgebildet und im Vorjahr für Zweitligist Dresden im Einsatz, hat sich als Stammspieler bei Hansa längst etabliert.

Der 22-Jährige, der in der Vorsaison immerhin achtmal im Dress von Dynamo in der zweiten Liga mitmischen durfte, ist ein echter Aktivposten, zuletzt zeigte er beim überraschenden 3:0-Erfolg in Unterhaching, wie wertvoll er ist. An zwei Treffern war der Mittelfeldspieler direkt beteiligt.

Janis Blaswich
Der nächste Super-Transfer der Rostocker. Der Ex-Gladbacher etablierte sich prompt als Nummer eins im Tor der Mecklenburger und spielt bislang eine richtig starke Saison. Der 1,93 Meter große Hüne hielt bereits achtmal zu Null – ein starker Wert!

Harry Föll
Der 19-jährige Philippine schaffte es bislang zu einem Kurzeinsatz in der dritten Liga. Der Youngster muss noch an sich arbeiten, derzeit kommt der Mittelfeldspieler nur für die zweite Mannschaft der Rostocker in Betracht. Dort mischte er viermal mit und schoss einen Treffer.

Wann spielt Rostock gegen welchen Gegner? – hier geht’s zum Team-Spielplan!

Oliver Hüsing
Der beinharte Abwehrmann kam aus Ungarn, dort hatte er in der Vorsaison für Ferencvaros Budapest gespielt. Diesen Transfer wird Rostock bislang sicher nicht bereut haben. Im Gegenteil: Hüsing ist einer der besten Innenverteidiger der Liga. Liga-Drei.de verriet er jüngst, welche Musik er vor jedem Spiel hört. Seine ausführliche Playlist gibt’s hier.

Willi Evseev
Auch der Spielmacher ist ein echter Gewinn für die Hansa-Kogge. Für den Deutsch-Kasachen persönlich war der Wechsel ebenfalls der richtige Karriereschritt. Zuvor war er beim 1. FC Nürnberg nur noch ein Kandidat für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Bayern gewesen.

In Rostock nun ist er gesetzt. Zu Beginn der Saison hatte ihn ein Muskelfaserriss für rund einen Monat außer Gefecht gesetzt. Seit dem achten Spieltag aber zieht Evseev wieder die Fäden und kommt bislang auf zwei Tore und zwei Vorlagen.

Selcuk Alibaz
Der 27-Jährige kickte bereits in der zweiten türkischen Liga, in Deutschland war er unter anderem für Regensburg, Karlsruhe und zuletzt für Fortuna Köln im Einsatz. Ob Alibaz bei Hansa heimisch wird? Gut möglich, der Mittelfeldmann kam bislang neunmal zum Einsatz, sechsmal davon stand er in der Startelf. Zuletzt steckte Alibaz allerdings in einem Formtief und kam in den vergangenen beiden Spielen nicht mehr zum Zug.

Selcuk Alibaz am Ball für Hansa Rostock.

Ausbaufähig: Selcuk Alibaz hat noch Luft nach oben ©Imago/Christian Schroedter

Julian Riedel
Nach Hüsing und Fabian Holthaus ist Riedel der Spieler mit den meisten Einsatzminuten (bislang 1395). Auch beim Innenverteidiger bewies Hansa ein gutes Händchen. Riedel jedenfalls ist mitverantwortlich dafür, dass die Rostocker aktuell erst neun Gegentreffer kassiert haben – damit stellt der FCH die beste Abwehr der Liga.

Vladimir Rankovic
Beim 3:0 in Unterhaching stand Rankovic nach Verletzungsproblemen erst zum zweiten Mal in der Startelf. Sein Auftritt dürfte ihm Auftrieb gegeben haben, der Außenverteidiger machte eine gute Partie. So ist er eine sinnvolle Ergänzung des Kaders. 

Mounir Bouziane
Der Franzose dürfte mit seiner Zwischenbilanz auch noch nicht recht zufrieden sein. Nachdem Bouziane in den ersten vier Partien über die volle Distanz mitmischte und auch bei den Würzburger Kickers (3:0) von Beginn an ran dufte, verlor der Mittelfeldspieler den Anschluss und stand sechsmal nicht im Kader. Ein Grund war eine hartnäckige Muskelverhärtung und eine Leistenverletzung. Seitdem kämpft sich Bouziane wieder heran.

Menelik Chaka Ngu’Ewodo
Für die erste Mannschaft reicht es beim gebürtigen Münchener, der aus der zweiten Mannschaft von 1860 kam, noch nicht. Der Angreifer spielt dafür in der Oberliga recht erfolgreich, in zehn Einsätzen schoss er vier Tore und legte zwei weitere Treffer auf.

Kai Eisele
Eisele ist Backup von Stammkeeper Blaswich. Auch der 22-Jährige wartet weiter auf seine ersten Einsatzminuten für die erste Mannschaft. Eisele spielte in der Jugend für Offenburg und Freiburg, in Rostock stand er zweimal für die „Zweite“ des FCH zwischen den Pfosten.

Mike Owusu
Der Berliner, der von 2005 bis 2017 für Hertha BSC am Ball war, spielte bislang fünfmal von Beginn an und wurde ebenso häufig eingewechselt. Viermal reichte es nicht für einen Einsatz auf dem Feld. Was dem Angreifer fehlt, sind Tore. Noch wartet Owusu auf seinen ersten Treffer.

Eric Gründemann
Der dritte Schlussmann der Rostocker kommt vornehmlich im Reserveteam zum Einsatz. Dort musste er in sechs Partien bereits 15 Gegentore hinnehmen. Auch der Ex-Frankfurter kommt an Blaswich nicht vorbei.

Bryan Henning
Der Ex-Herthaner ist ein echter Überflieger im Team der Rostocker. Henning überzeugt durch Zweikampfstärke und enorme Laufbereitschaft. Für zwei Tore reichte es auch schon, sein Treffer in Unterhaching, eine Direktabnahme aus der Distanz, war zugleich sehenswert.

Jakob Gesien
Der 19-Jährige ist ein Eingewächs der Rostocker, bislang aber noch keine Alternative für Trainer Pavel Dotchev. Dafür mischt Gesien in der zweiten Mannschaft mit, der offensive Mittelfeldspieler hat sich dort als Stammkraft etabliert.

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