SSV Jahn Regensburg: Was wurde aus den Abgängen?

Wer hat sich verbessert, wer nicht?

Fabian Trettenbach, hier noch im Trikot des SSV Jahn Regensburg.

Fabian Trettenbach ist jetzt gut 60 Kilometer von Regensburg entfernt bei der DJK Vilzing aktiv. ©Imago

Nach der Rückkehr in die 3. Liga haben nur fünf Spieler den SSV Jahn Regensburg verlassen. Wie es den Ex-Spielern bei ihren neuen Vereinen momentan ergeht, zeigt Euch Liga-Drei.de in der folgenden Übersicht.

Fabian Trettenbach: 2011 aus Seligenporten an die Donau gewechselt, gehörte Trettenbach im Normalfall – wenn er nicht wie so häufig verletzt war – zu den Stammspielern. Im August schloss er sich dem Bayernligisten DJK Vilzing an. Auch dort ist der 24-Jährige gesetzt. Mit seinen beiden Saisontoren in Wolfratshausen und gegen Sonthofen (jeweils 1:0) sicherte er seinem Team bereits sechs Punkte.

Thomas Kurz: Genauso lange wie Trettenbach spielte auch Thomas Kurz in Regensburg. 89 Pflichtspiele und elf Tore später wechselte der defensive Mittelfeldspieler in die Regionalliga Bayern zum FC Ingolstadt II. Für seinen neuen Klub stand er meistens in der Startelf, gleich in seiner ersten Partie gegen 1860 München II erzielte er seinen bislang einzigen Treffer.

David Pokorny: Der Tscheche war nur ein Jahr beim Jahn. Für die 1. Mannschaft durfte er in dieser Zeit nicht spielen, denn an Stammkeeper Philipp Pentke war für ihn kein Vorbeikommen. Deshalb ging Pokorny im Sommer zum FC Oberlausitz Neugersdorf in die Regionalliga Nordost. Außer zwei Einsätzen im Sachsenpokal bekam er aber auch hier bisher keine Spielpraxis.

Fabian Raithel: Im Gegensatz zu Pokorny durfte Raithel in seinem Regensburger Jahr immerhin 2-mal spielen, er hatte aber auch lange mit Knieproblemen zu kämpfen. Jetzt steht er beim Regionalligisten ZFC Meuselwitz unter Vertrag. Bei seinem neuen Klub gehört Raithel in der Regel zum Stammpersonal, entweder im Mittelfeld oder aber als Linksverteidiger.

Martin Tiefenbrunner: Der vergangenes Jahr aus der U19 des 1. FC Nürnberg geholte Rechtsverteidiger war in der Hinrunde 2015/16 meistens Einwechselspieler, in der Rückrunde stand er dann gar nicht mehr im Kader. Beim SV Schalding in der Regionalliga Bayern läuft es für den 20-Jährigen deutlich besser: Tiefenbrunner bestritt alle bisherigen 14 Ligaspiele von Beginn an und mit einer Ausnahme immer über die vollen 90 Minuten.