Heute: Hansa Rostock vs Carl Zeiss Jena

Analyse & Aufstellung zum Spiel am 24.03.2018

Sören Eismann im Duell mit Willi Evseev. Jetzt auf die Partie Hansa Rostock gegen Carl Zeiss Jena wetten.

Vergebliche Mühe: Das Hinspiel verlor der FCH mit 0:1. Gelingt jetzt die Revanche? ©Imago/Karina Hessland

Vor dem Ostduell zwischen Hansa Rostock und Carl Zeiss Jena am Samstag (Anstoß: 14 Uhr, live im MDR), sind die Fronten klar verteilt. Während die Kogge „alles reinhauen und Gas geben“ will, wie es Trainer Pavel Dotchev ausdrückt, dürfte eine ausgeruhter FCC wie im Hinspiel auf eine stabile Defensive vertrauen, um etwas Zählbares mitzunehmen. Dabei kommt es für den FCH auch zum Wiedersehen mit einem alten Bekannten.

Hansa Rostock: Offensive der Knackpunkt

0:0 hieß es am Dienstag im Nachholspiel gegen Großaspach, wonach Dotchev seiner Mannschaft nach zuvor drei Niederlagen in Folge wieder eine bessere Leistung bescheinigte. Diese soll nun auch gegen den FCC bestätigt werden: „Wir brauchen endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Schaffen wir das, läuft die Maschinerie wieder ganz glatt“, so Dotchev.

Bei der Mission drei Punkte hat der Coach dabei bis auf die langzeitverletzten Hilßner und Ziemer alle Mann an Bord. Zwar ist Soufian Benyamina angeschlagen, allerdings kann er voraussichtlich auflaufen. Zurückkehren wird der zuletzt gesperrte Bryan Henning, er rückt wieder auf die Sechs.

Für die Außenpositionen kommen der wiedergenesene Lukas Scherff, der bereits gegen Großaspach eingewechselt wurde und erneut Selcuk Alibaz in Frage, dann könnten Benyamina und Pascal Breier eine Doppelspitze bilden und somit dem Angriff mehr Durschlagskraft verleihen.

Dies ist auch nötig, denn in drei der vergangenen vier Partien bleib die Kogge ohne eigenen Treffer. Insgesamt ging der FCH bereits zehn Mal ohne Torerfolg vom Platz, das ist von den Topteams klar der höchste Wert und auch einer der Hauptgründe, wieso Rostock nach oben hin Federn lassen musste.

Carl Zeiss Jena: Zu Spielbeginn eine Defensiv-Mauer

Das Auswärtsspiel des FCC in Rostock steht auch unter dem Zeichen der Rückkehr von Mittelfeldspieler Kevin Pannewitz zu seinem Ex-Verein. Der früher hochveranlagte „Panne“ lernte in der Jugend des FCH das Kicken, steckte dann mehrere Rückschläge ein, bevor er in Jena in dieser Spielzeit sein Comeback feierte und nun in Rostock seine Rückkehr zelebriert.

Pannewitz dürfte dabei noch ausgeruhter in die Partie gehen, als seine Kollegen, denn das einzige Spiel des FCC seit dem 25. Februar verpasste er wegen einer Grippe. Drei Spiele fielen bei den Jenaern zuletzt Spielabsagen zum Opfer, weshalb die Truppe von Mark Zimmermann ausgeruht, aber mit fehlendem Rhythmus in die Partie gehen dürfte.

Das Hinspiel entschieden Starke und Co. mit 1:0 für sich, wofür sich eine starke Defensivleistung verantwortlich zeigte. Diese bot der FCC auch zuletzt, in zwei der vergangenen drei Partien bekam er kein Gegentor. Weiterhin unüberwindbar ist Jena auf fremden Plätzen in der ersten halben Stunde: Kein einziges Gegentor musste die Zimmermann-Elf auswärts in diesem Zeitraum hinnehmen, das schaffte sonst keine andere Mannschaft.

Ausfallen wird Niclas Erlbeck wegen eines Infekts, auch Dominik Bock kann noch nicht mitwirken. Dafür gaben die FCC-Ärzte bei Kevin Pannewitz ihr „Go“, er kann also voraussichtlich wieder mitwirken. Ob Manfred Starke mit seinem eingeklemmten Nerv auflaufen kann, ist zumindest fraglich. Einsatzbereit sind hingegen Timmy Thiele und Matthias Kühne.

Für Erlbeck rückt aller Wahrscheinlichkeit nach Jan Löhmannsröben ins defensive Mittelfeld, während Thiele neben Julian Günther-Schmidt in der Doppelspitze beginnen dürfte. Um die Rechtsverteidigerposition streiten sich Kühne und Florian Brügmann.

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