Hansa Rostock vs Würzburg

Vorschau & Aufstellung zum Spiel am 10.02.2018

Stefan Wannenwetsch im Duell mit Felix Müller.

In Würzburg gewann die Kogge mit 3:0 – gelingt auch im Rückspiel ein Sieg? ©Imago/foto2press

Im Ostseestadion kommt es am Samstag (Anstoß: 14 Uhr, live im NDR) zum Spitzenspiel, was die Formtabelle der letzten fünf Partien angeht. In dieser belegt Würzburg Rang eins, Rostock Platz zwei. Die Kogge pirschte sich dadurch noch weiter an die Aufstiegsränge heran, von hinten kommt allerdings der FWK mit großen Schritten. Wer landet nun im direkten Duell einen Big Point?

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Hansa Rostock: Viele Möglichkeiten für Dotchev

Beim FCH läuft die „Heimspiel-Wette“: Wenn über 10.000 Zuschauer ins Stadion kommen, vergibt die Kogge Glühwein und Kinderpunsch zum Schnäppchenpreis. Um es im Bauch warm werden zu lassen, braucht es bei den Rostockern aber eigentlich keine Hilfsmittel.

Denn die Kogge präsentiert sich weiterhin in starker Form und gewann auch das zweite Spiel nach der Winterpause, bei heimstarken Meppenern (2:0). In den letzten vier Auswärtspartien siegte der FCH damit immer. Zuhause hingegen schwankten die Leistungen in den vergangenen fünf Spielen. Drei Siege und zwei Niederlagen stehen jüngst zu Buche.

Personell könnte es gegen Würzburg wieder Änderungen geben. Zuletzt bot Dotchev überraschend ein 4-3-3 auf, mit Breier, Väyrynen und Benyamina im Angriff. Auch für die kommende Partie lässt sich der Coach nicht in die Karten schauen und kann dabei bis auf Ziemer auf den gesamten Kader zurückgreifen.

Anbieten würde sich gegen den FWK allerdings eine defensivere Ausrichtung als zuletzt, weswegen Väyrynen wieder auf der Bank Platz nehmen könnte. Ein Kandidat für die Startelf wäre dann Scherff, der seinen Vertrag unlängst verlängerte. Im Hinblick auf die kommende Partie ließ er verlauten: „Die Würzburger sind momentan gut drauf, aber wenn wir so spielen wie gegen Meppen oder Erfurt, können wir gewinnen.“

Würzburger Kickers: Coacht Schiele den FWK wieder zum Sieg?

Der Aufwärtstrend bei den Mainfranken geht weiter. Gegen den 1. FC Magdeburg setzte sich die Elf von Trainer Michael Schiele am vergangenen Wochenende überzeugend durch und kletterte damit in der Tabelle auf Rang acht. So gut war der FWK in dieser Saison noch nie platziert.

Bis zu den Rostockern sind es nur noch sechs Punkte – dieses Spiel könnte damit entscheidend sein, für den weiteren Verlauf der Saison. Auswärts ist Würzburg auf keinen Fall zu unterschätzen, in dieser Statisik belegen Neumann und Co. Rang fünf.

Besonders in Hälfte zwei gibt der FWK auf fremden Plätzen regelmäßig Gas. Zwölf Treffer nach dem Pausentee – besser ist nur Wehen Wiesbaden. Grund dafür ist sicherlich auch die flexible 3-4-2-1 Fortmation Schieles, die er zuletzt gegen Magdeburg etwas abänderte.

Dabei ließ er nämlich im 4-3-3 agieren, besonders Baumann und Müller taten sich mit großem Aktionsradius hervor. Außerdem erledigte der Ex-Rostocker Ahlschwede seinen Job erneut sehr souverän. Dieser freut sich bereits „riesig, nach längerer Zeit wieder im Ostseestadion auflaufen zu können“. Änderungen an der Startelf sind aufgrund des jüngsten Erfolgs vorerst nicht zu erwarten.