SV Meppen vs Hansa Rostock

Vorschau & Aufstellung zum Spiel am 03.02.2018

Markus Ballmert im Duell mit Selcuk Alibaz.

Harter Kampf erwartet. Beginnt Alibaz (r.) für den gesperrten Hilßner? ©Imago/Oliver Ruhnke

Spannung, kampfbetonter Fußball und tolle Stimmung – das alles ist garantiert, wenn der SV Meppen am Samstag (Anstoß: 14 Uhr, live im NDR) die ambitionierte Kogge empfängt. Das Heimteam hat nach der Winterpause noch nicht verloren und kann daher mit Selbstvertrauen in die Partie gehen, während Rostock hungrig auf den nächsten Erfolg ist.

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SV Meppen: Herausragende Heimstärke

So einen Lauf hätten andere Teams auch gerne: Von den letzten zehn Partien verlor die Elf von Trainer Christian Neidhart nur zwei, das schaffte nicht mal Spitzenreiter Paderborn (drei Niederlagen). Zuletzt holten die Emsländer einen Punkt bei Aufstiegsfavorit Magdeburg.

Die starke Bilanz vor eigenem Publikum spricht für sich, pro Partie in der Hänsch-Arena holen Girth und Co. im Schnitt zwei Punkte. Damit sind sie das fünftbeste Heimteam. Was wirklich hervorsticht: Meppen traf bisher in jedem Heimspiel mindestens ein Mal, kein anderer Drittligist schaffte dieses Kunststück.

Die starke Offensive macht allerdings nur einen Teil des Meppener Erfolgs aus. Durch die gute Balance kassieren die Emsländer pro Heimspiel bloß 0,91 Treffer pro Spiel, was ligaweit dem sechstniedrigsten Wert entspricht.

Auch aus diesem Grund gibt es für Neidhart keinen Grund, seine Abwehrreihe umzubauen. Im Mittelfeld gibt es allerdings eine Änderung: Kapitän Martin Wagner ist gelbgesperrt, weshalb Winter-Neuzugang Mike-Steven Bähre sein Startelf-Debüt feiern könnte. Luka Tankulic, der sich in der Schlussphase gegen Magdeburg verletzte, ist hingegen wieder fit und damit eine Alternative von der Bank.

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Hansa Rostock: Personelle Luxusprobleme

Der Gästeblock in Meppen ist ausverkauft, über 1.000 Rostocker werden die Kogge im Emsland unterstützen. Aufgrund der bereits angesprochenen starken Bilanz des SVM ist dies auch bitter nötig, weiß auch Trainer Pavel Dotchev: „Meppen ist ein unangenehmer Gegner. Sie haben eine Mentalitätsmannschaft, die uns kämpferisch und läuferisch alles abverlangen wird.“

Zuletzt erledigte der FCH seine Pflichtaufgabe gegen Erfurt letztlich souverän, auch wenn es dabei ein paar heikle Situationen zu überstehen galt. Am Ende zeigte sich die Kogge allerdings effektiv, was Ihr beim Hinspiel gegen Meppen noch fehlte.

Damals hatte die Dotchev-Elf in der Anfangsphase gute Chancen, die sie nicht verwertete. Die rote Karte gegen Amaury Bischoff änderte das Spiel. Für das Rückspiel hat der Mittelfeldspieler dazugelernt, sei „auf alles vorbereitet“, wie er unter der Woche sagte.

Es gilt auch beim FCH, die gute Form fortzusetzen: Keiner holte in den letzten zehn Partien mehr Punkte (21) als Rostock. Zudem können Wannenwetsch und Co. auf ihre Auswärtsstärke (Sechs Siege in neun Partien) bauen.

Marcel Hilßner ist gelbgesperrt. Was den Gesundheitszustand anbelangt, sind „alle Mann gesund, sogar Willi Evseev“, wie Dotchev sagt. Der Coach hat also einige Alternativen und könnte auf Rechts Christopher Quiring von Anfang an aufs Feld schicken. Er konkurriert mit Selcuk Alibaz um diese Position.