Werder Bremen II: Stadionvorstellung

Der Platz 11 im Detail

Bremens Nachwuchs trägt auf Platz 11 seine Heimspiele aus.

Hier kickt der Nachwuchs: Platz 11 ist die Heimat der U23 Werder Bremens.©Imago Picture Point

Im Schatten des großen Weserstadions, zwischen Weser und Osterdeich gelegen, befindet sich der Platz 11, auf dem die U23 des SV Werder Bremen ihre Spiele austrägt. In unserem letzten Teil der Serie Stadionvorstellungen werfen wir heute einen Blick auf die Heimstätte der „kleinen“ Werderaner. Am Ende des Artikels findet Ihr wie immer die Auflistung aller anderen vorgestellten Drittliga-Stadien.

Name: Platz 11 (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 5.500 Plätze
Sitzplätze: 1.000 (Haupttribüne überdacht)
Stehplätze: 4.500 (davon kein Platz überdacht)
Rollstuhlplätze: 5 (zu finden auf der Tribünenseite)
Gästeblock: Komplette Südkurve und ein Teil der Westseite (Was darf ich mitnehmen?)

Historie

An der kleinen Heimspielstätte der Bremer, auf der neben der U23 auch die U19 und die Frauenmannschaft von Werder kicken, ist gleich mehrfach gearbeitet worden – etwa 2008, als vier Flutlichtmasten installiert wurden und von da an auch Abendspiele möglich waren.

Damit bekam der Platz 11 zugleich eine Art Feinschliff verpasst. Der Deutsche Fußball Bund honorierte die Mühen und adelte das kleine Rund fortan als Musterspielstätte für U23-Mannschaften.

In der Tat ist nämlich noch weitaus mehr passiert auf dem Gelände, das inmitten der Grünzone Pauliner Marsch liegt. 2005 erfolgte der Umbau des Gästebereichs, der nun die komplette Süd- sowie einen Teil der Westseite einnimmt. Mit insgesamt 3000 Plätzen sind die Auswärtsfans sogar in der Mehrheit – wenn denn das volle Kartenkontingent ausgeschöpft wird.

Im WM-Jahr 2006, in dem die schwedische Nationalmannschaft das Gelände als Trainingsfläche nutzte, gab’s dann noch eine neue Tribüne dazu, die Sitzschalen sind passend in grün und weiß gestaltet, in weißen Lettern ist darauf „Werder“ zu lesen. Ein reines kleines Fußballstadion aber ist der Platz 11 dennoch nicht, auch eine Leichtathletikanlage steht hier und bietet Bremer Athleten sehr gute Bedingungen.

Vor zwei Jahren entschied sich der SV Werder ob der großen Beanspruchung des Geläufs, den Untergrund zu wechseln und auf einen Hybridrasen umzusteigen, eine Mischung aus Natur- und Kunstrasen. Auch eine Rasenheizung ist mittlerweile vorhanden.

Im ligainternen Vergleich nimmt der Platz 11 mit seinen 5.500 Plätzen die Schlussposition ein. Knapp 900 Fans kommen im Schnitt zu den Heimspielen der Zapel-Elf. Einmal allerdings kickte die U23 im großen Weserstadion, das rund 200 Meter entfernt liegt – gegen den VfL Osnabrück kamen dann bereits 2.400 interessierte Zuschauer.

Bisher vorgestellte Stadien
Aalen (Ostalb-Arena)
Chemnitzer FC (community4you-Arena)
Erfurt (Steigerwaldstadion)
Großaspach (mechatronik Arena)
Halle (erdgas Sportpark)
Jena (Ernst-Abbe-Sportfeld)
Lotte (FRIMO-Stadion)
Karlsruhe (Wildpark)
Köln (Südstadion)
Magdeburg (MDCC-Arena)
Meppen (Hänsch-Arena)
Münster (Preußenstadion)
Osnabrück (Stadion an der Bremer Brücke)
Paderborn (Benteler Arena)
Rostock (Ostsee-Stadion)
Unterhaching (Alpenbauer Sportpark)
Wehen Wiesbaden (BRITA-Arena)
Würzburg (Flyeralarm Arena)
Zwickau (Stadion Zwickau)