1. FC Magdeburg: Mehr Alternativen im Saisonendspurt

Cwielong mit starken Leistungen, Schiller drängt sich auf

Jens Härtel, Trainer beim 1. FC Magdeburg

Jens Härtel kann sich im Saisonendspurt über mehr Alternativen auf dem Platz freuen. ©Imago

Zwar kamen die Magdeburger am vergangenen Spieltag nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus, in der Tabelle liegt das Team von Trainer Jens Härtel drei Spieltage vor Schluss weiterhin auf dem dritten Rang. Zwei Punkte beträgt momentan sowohl der Abstand auf einen direkten Aufstiegsplatz als auch auf den undankbaren Platz vier. Mit dem FSV Frankfurt, dem VfR Aalen und den Sportfreunden Lotte warten noch drei Gegner auf die Elbstädter, die es zu schlagen gilt – in der Hinrunde gab es in diesen Partien drei Siege.

Reicht es für einen neuen Vertrag?

Da dürfte es Härtel wohl freuen, dass er im Saisonendspurt auf alte und auf neue Kräfte bauen kann. Im Winter schloss sich Piotr Cwielong dem 1. FCM an, musste sich in der Folge jedoch gedulden und gab erst am 31. Spieltag gegen den CFC sein Debüt für seinen neuen Arbeitgeber. Auch in den vergangenen beiden Spielen stand der Pole für die Magdeburger auf dem Feld und fügte sich gleich als echte Verstärkung ein. Beim 2:1-Sieg gegen Großaspach bereitete Cwielong den Führungstreffer vor, im Derby gegen den Halleschen FC war er selbst als Torschütze erfolgreich. 

Ich bin froh, dass ich jetzt endlich der Mannschaft helfen kann. (Piotr Cwielong)

„Ich bin froh, dass ich jetzt endlich der Mannschaft helfen kann. Aber ich kann noch besser spielen“, so der 31-Jährige, der bis zum Winter noch in der ersten polnischen Liga unterwegs war, in der BILD (Ausgabe vom 03.05.2017). Dennoch dürften die bisherigen Leistungen die Aussichten des Polen, dessen Vertrag im Sommer endet, auf einen Verbleib in Magdeburg verbessern. Um weiterhin Werbung in eigener Sache betreiben zu können, hofft Cwielong in den kommenden drei Spielen natürlich noch auf Einsatzminuten.

Wunsch nach mehr Einsatzzeit

Nach denen sehnt sich aktuell auch Felix Schiller. Nach überstandenen Rückenproblemen und einer knapp zweimonatigen Auszeit, kann der 27-jährige Verteidiger mittlerweile wieder mitmischen und forciert eine Rückkehr in die Startelf an. Bis kurz nach dem Jahreswechsel war Schiller ein fester Bestandteil der Magdeburger Defensive und brachte es bis dato auf 15 Startelfeinsätze, ehe ihm sein Rücken ein Strich durch die Rechnung machte. 

„Die Sicherheit am Ball fehlt noch etwas, aber die kommt über den Wettkampf zurück“, so fordert Schiller gegenüber der BILD (Ausgabe vom 03.05.2017) wieder mehr Einsatzzeit. Drei Chancen gibt es für ihn in der laufenden Spielzeit noch, gegen den HFC kam er zuletzt schon in der ersten Halbzeit als Einwechselspieler zum Einsatz und verhalf den FCM-Abwehrreihen zu mehr Ordnung.

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