1. FC Magdeburg: Schiller vor Trainings-Comeback

Trotzdem ist noch ein wenig Geduld gefragt

Felix Schiller, Innenverteidiger des 1. FC Magdeburg.

Kehrt nächste Woche ins Mannschaftstraining zurück: Magdeburgs Felix Schiller. ©Imago

Rückenschmerzen sind in Deutschland einer der häufigsten Gründe für Arztbesuche. Davon weiß auch Felix Schiller ein Lied zu singen: Den Abwehrrecken des 1. FC Magdeburg quälen seit mehreren Wochen die Nachwirkungen eines Bandscheibenvorfalls, seit dem Rückrunden-Auftakt gegen Fortuna Köln Ende Januar hat er kein einziges Spiel mehr bestritten.

Ungeduld schadet nur. (Felix Schiller)

Nun ist ein Ende der Leidenszeit in Sicht: Schiller soll in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining des FCM einsteigen. Dennoch will es der 27-Jährige vorsichtig angehen, denn: „Ich bin immer noch nicht schmerzfrei“, so Schiller in der BILD (Ausgabe vom 23.03.2017). Und außerdem: „Ungeduld schadet nur.“

Wichtige Stammkraft

Dennoch bahnt sich so langsam das Comeback des Innenverteidigers an. Und für Magdeburg könnte Felix Schiller im Aufstiegsrennen noch zu einem ganz wichtigen Mann werden. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der gebürtige Berliner vor der langen Verletzungspause nicht aus der Startelf wegzudenken war: Nach einem Außenbandriss, der ihn zu Beginn der Saison vier Spiele lang außer Gefecht setzte, absolvierte er zwischen Anfang September und Ende Januar 15 von 16 Drittliga-Partien – alle von Beginn an.

Nun hoffen der 1. FC Magdeburg und Schiller selbst darauf, dass er seinen Kollegen bald wieder auf dem Rasen helfen kann. Wann es genau so weit sein wird, ist noch nicht klar. Nach einer solchen langen Pause ist es allerdings eher unwahrscheinlich, dass er für das Erfurt-Spiel am 1. April schon wieder ein Thema sein wird. Zuvor muss der FCM, definitiv noch ohne Schiller, an diesem Samstag bei Holstein Kiel antreten.

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