FC Carl Zeiss Jena: Gerlach vor Verlängerung

Innenverteidiger soll bleiben

Mark Zimmermann Trainer von Carl Zeiss Jena

Kann wohl weiter auf Justin Gerlach bauen: FCC-Trainer Mark Zimmermann. ©Imago/Manngold

Nachdem René Klingbeil sein Karriereende angekündigt hat, sucht FC Carl Zeiss Jena nach Verstärkungen für die Innenverteidigung. Namen sind bislang allerdings noch nicht durchgesickert, Ex-Spieler Marcus Hoffmann soll doch kein Thema sein. Weiter sind die Verantwortlichen um Geschäftsführer Chris Förster allerdings beim Thema Vertragsverlängerungen.

Justin Gerlach, in der Aufstiegssaison Stammkraft in der Innenverteidigung soll an den Kernbergen gehalten werden, wie die Bild-Zeitung (Ausgabe vom 07.06.2017) berichtet. Mit dem 27-Jährigen, der bereits seit 2013 im Paradies kickt, sollen die Gespräche weit fortgeschritten sein.

Es sieht gut aus, dass wir den Vertrag verlängern können. (FCC-Geschäftsführer Chris Förster)

„Es sieht gut aus, dass wir den Vertrag verlängern können“, zeigte sich Förster optimistisch. Die Kaum-Berücksichtigung Gerlachs in den Aufstiegsspielen, in denen er von Dennis Slamar ersetzt wurde, soll nichts an der Wertschätzung ändern. Vielmehr trauen die Verantwortlichen dem gebürtigen Berliner nach 190 Regionalliga-Partien zu, auch eine Spielklasse höher eine tragende Rolle einzunehmen.

Krauße-Rückkehr vom Tisch

Mit Gerlach und Slamar allein wird der Aufsteiger in der zentralen Abwehr-Position allerdings nicht in die Saison gehen. Mindestens ein Drittliga-erfahrener Innenverteidiger soll noch dazu kommen. Spekulationen über eine Rückkehr von Sechser Robin Krauße, der aktuell in Paderborn spielt, können derweil ad acta gelegt werden.

Der gebürtige Rudolstädter hätte bei einem Abstieg der Paderborner ein Thema werden können. Da die Ostwestfalen durch die Lizenz-Verweigerung von 1860 nun aber doch in der Liga bleiben, gilt Kraußes Vertrag weiterhin bis 2019, sodass ein Transfer wirtschaftlich nicht stemmbar wäre. 

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