Fortuna Köln: Koschinat kritisiert Uaferro scharf

Trainer sauer über das Verhalten seines Innenverteidigers

Boné Uaferro im Zweikampf mit Melvyn Lorenzen.

Boné Uaferro (r.) fehlt den Kölnern nun schon zum dritten Mal aufgrund einer Sperre. ©Imago

Es war ein ziemlich gebrauchter Tag, den Fortuna Köln am Samstag erwischte. Nicht nur, dass die Südstädter an der Kieler Förde beim 1:5 im wahrsten Sinne des Wortes baden gingen. Zu allem Überfluss verloren die Fortunen Innenverteidiger Boné Uaferro, der nach 58 Minuten mit Gelb/Rot vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Der gebürtige Berliner fehlt damit im kommenden Heimspiel gegen Rot-Weiß Erfurt.

Die Zahl seiner kapitalen Fehler ist einfach zu hoch. (Uwe Koschinat)

Das Verhalten von Uaferro brachte Kölns Trainer Uwe Koschinat nach dem Spiel auf die Palme. Im kicker (Heft 16/2017 vom 20.02.2017) kritisierte der Coach seinen Defensivmann scharf. Wörtlich sagte Koschinat: „Er hat sich den Platzverweis aufgrund seiner Leistung verdient. Die Zahl seiner kapitalen Fehler ist einfach zu hoch, daran muss er arbeiten.“

Sperre Nummer drei

Harte Worte, die sich Boné Uaferro unbedingt zu Herzen nehmen sollte. Zumal der Platzverweis in Kiel nicht sein erster in dieser Saison war: Schon in der Hinrunde musste der 25-Jährige zwangsweise drei Spiele zuschauen, nachdem er sich in der Partie in Großaspach zu einer Tätlichkeit hatte hinreißen lassen. Darüber hinaus fehlte Uaferro Mitte Dezember in Duisburg aufgrund einer Gelbsperre. 

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