1. FC Magdeburg: Die Probleme bleiben

Verdacht auf Außenknöchelbruch bei Dominik Ernst

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Samstag, 07.03.2020 | 08:56
Claus Dieter Wollitz beim 1. FC Magdeburg

Musste auf der gestrigen PK nach dem Spiel eine Niederlage erklären: Claus-Dieter „Pele“ Wollitz. ©Imago images/MaBoSport

Der 6:2-Sieg vom vergangenen Wochenende hätte zum Startschuss für eine positive Serie werden können, durch die gestrige 0:1-Niederlage des 1. FC Magdeburg in Duisburg bleibt er ein Strohfeuer. Erneut fehlte im Angriff die Konsequenz, eine bedenkliche Entwicklung setzt sich fort: Nur eins der vergangenen zehn Spiele konnten die „Größten der Welt“ gewinnen.

Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz monierte auf der Pressekonferenz nach der Niederlage in Duisburg größtenteils das Spiel gegen den Ball. „Zu passiv“ sei seine Mannschaft gewesen. Sein Matchplan ging auch nicht auf, weil das „Anlaufverhalten im vorderen Zentrum nicht funktioniert hat“.

Kein Fortschritt

Dort agierte erneut Beck in vorderster Front, Chahed und Bertram sollten für Kreativität aus dem offensiven Mittelfeldzentrum sorgen. Bertram allerdings war es, der vor dem 0:1 den Ball in der gegnerischen Hälfte verlor, was wohl nicht weiter schlimm gewesen wäre, wenn das Gegenpressing der Magdeburger funktionieren würde.

Gestern allerdings ließen sie den MSV gewähren, der sich das 1:0 gut herausspielte – für Wollitz war der Gegentreffer „billig in der Entstehung“. Neben den Problemen gegen den Ball waren bei den Magdeburgern allerdings auch Schwächen im Spielaufbau deutlich zu sehen, das Passspiel suboptimal, die Angriffe nicht konsequent genug zu Ende gespielt.

Nicht zum ersten Mal war das nach der Winterpause der Fall, sodass der Eindruck entsteht, dass die vom Cheftrainer selbst angesprochenen Verständigungsprobleme mit der Mannschaft noch nicht behoben sind.

Auch in Überzahl keine Lösungen

Auch nachdem der Duisburger Ahmet Engin wegen seines groben Fouls gegen Dominik Ernst, der daraufhin ausgewechselt werden musste, vom Platz flog, fand der FCM keine Lösungen. „Wie wir es dann gespielt haben, so haben wir uns leider keinen Punkt verdient“, so Wollitz zum Verhalten seiner Mannschaft in Überzahl.

Der Fußballlehrer muss seine Mannschaft jetzt wieder aufrichten, bevor es am kommenden Samstag zum Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern kommt. Sicher ist, dass er dabei nicht auf Dominik Ernst zurückgreifen kann. Wollitz sprach von einem „Außenknöchelbruch, es wird aber noch mehr erwartet.“

Sichtlich angefasst waren beide Trainer in der PK aufgrund der Schwere der Verletzung. Ehrliche Beileidsbekundungen gab es deswegen auch vom Gegner: „Im Namen von Ahmet Engin, von der Mannschaft, vom MSV sind wir auch zutiefst bewegt. Wir können uns nur entschuldigen“, so MSV-Coach Torsten Lieberknecht.

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