1. FC Magdeburg: Dreierkette hilft

Umstellung auch gegen Mannheim möglich

Brian Koglin vom 1. FC MAgdeburg

Brian Koglin hatte einen schweren Stand gegen Zwickaus Angreifer. ©Imago images/Christian Schroedter

In den ersten 45 Minuten gegen den FSV Zwickau drohte sich die Gegentorflut vom ersten Spieltag beim 1. FC Magdeburg zu wiederholen, nur mit Glück lag der FCM zur Halbzeit nicht hinten. Die Viererkette erwies sich mehr als anfällig. Daher stellte Stefan Krämer zur Pause erfolgreich auf Dreierkette um.

„Damit wir hinten in Überzahl sind gegen die zwei Stürmer. Das hat dann besser geklappt, weil wir die zweiten Bälle öfter gewonnen haben und besseren Zugriff hatten“, erklärte ein insgesamt sichtlich unzufriedener Brian Koglin die taktische Änderung bei Magenta Sport. Der Defensivspezialist war für den gesperrten Björn Rother in die Startelf gekommen.

Krämer mit Personalsorgen

Ob die Dreierabwehr auch am Mittwoch gegen Waldhof Mannheim Anwendung findet, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen wird der SVW wohl nicht wie Zwickau mit zwei Angreifern kommen, lässt meist Koffi alleine stürmen. Der Vorteil der Überzahl im Abwehrzentrum würde eher zum Nachteil auf den Flügeln werden.

Außerdem muss Krämer vielleicht sogar unfreiwillig wieder zur Viererabwehr zurückkehren, denn die Personalsituation verschärft sich. Tobias Müller musste kurz vor Schluss nach einem Zusammenprall ausgewechselt werden. Sein Trainer war nach Abpfiff eher vorsichtig, sprach von leichter Benommenheit.

Fällt Müller aus, ist wegen der Sperre von Björn Rother und der Verletzung von Dustin Bomheuer der 21-jährige Philipp Harant neben Koglin der einzige verbliebene zentrale Abwehrspieler. Der gelernte Stürmer ist aber noch nicht so lange in dieser Rolle. Eine Dreierkette mit nur einem gelernten Innenverteidiger wäre zumindest gewagt.

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