1. FC Magdeburg: Flop11 der letzten 25 Jahre

Lewerenz, Adriano und Co.

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Mittwoch, 13.05.2020 | 07:30

Kosta Rodrigues beim 1. FC Magdeburg

Kosta Rodrigues konnte beim FCM keine Akzente setzen. ©Imago images/Christian Schroedter

Die von uns zusammengestellte Top11 der letzten 25 Jahre des 1. FC Magdeburg kennt Ihr bereits – mitunter sogar interessanter ist aber ein Blick, welche Spieler trotz hoher Erwartungen nicht zündeten. Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, eine Flop11 der Vereine zu erstellen.

Als Zeitraum sind wieder die letzten 25 Jahre maßgeblich. Zur Erinnerung: In der Redaktion liegt der Altersschnitt bei Mitte 30, daher können wir die Ereignisse des letzten Vierteljahrhunderts gut bewerten. Mit der Flop11 des 1. FC Magdeburg machen wir weiter.

Tor & Abwehr

Im Tor steht Jasmin Fejzic. Seine Qualitäten hat er in Braunschweig nachgewiesen, sein Engagement beim FCM glich allerdings einem einzigen Missverständnis. Nach nur vier Spielen für den Club von der Elbe verließt er den Verein wieder.

Noch weniger auf dem Platz stand Lukas Novy. Der Innenverteidiger kam 2015 vom BFC Dynamo. Eine Minute trug er das FCM-Trikot, in der Saison 2016/17 beim 3:1-Sieg gegen Großaspach. Neben ihm verteidigt Robert Littmann. Einst holte ihn der FCM aus der Oberliga - doch die Verpflichtung ging nach hinten los, Littmann erhielt kaum Einsatzchancen - und verließ dem FCM bereits im Winter wieder in Richtung Oberliga. Rainer Müller komplettiert das Abwehr-Trio, konnte der Magdeburger Hintermannschaft einst in der Regionalliga keine Stabilität verleihen.

Mittelfeld

Im Januar 2019 begrüßte der 1. FC Magdeburg Steven Lewerenz, der "flexibel in der Offensive einsetzbar ist", wie es damals hieß. Seine Verpflichtung hatte allerdings keine Wirkung, nach nur sieben Einsätzen verabschiedete sich Lewerenz nach Belgien.

Ein klangvoller Name, doch Glanz konnte Flavio Fontoura nicht mit zum 1. FC Magdeburg bringen, als er 1999 aufschlug. Letztlich nicht durchsetzen konnte sich Fontoura auch auf seinen folgenden Oberliga-Stationen, darunter der HFC.

Auch das Experiment mit Adriano scheiterte. Er bestritt nur vier Spiele in der Saison 2011/12. Übrigens war er einer von drei Brasilianern in der FCM-Geschichte: Fontoura, Adriano und Guilherme, der einst keine Spielerlaubnis erhielt und somit direkt wieder weiterwechselte.

Das Mittelfeld komplettiert Kosta Rodrigues. Mit Zweitliga-Erfahrung, gesammelt bei Eintracht Braunschweig sowie einigen Drittliga-Einsätzen kam er nach Magdeburg, konnte aber keine Akzente setzen.

Sturm

Piotr Cwielong, im Januar 2017 gekommen, hatte einen schwachen Start in Magdeburg. Ende der Saison besserten sich seine Leistungen, doch wenige Wochen später war er wieder weg, indem er zu GKS Tichy in seine polnische Heimat wechselte.

Möglicherweise war Mergim Berisha einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Seine Trefferfähigkeiten stellte er jedenfalls nach seiner Zeit beim FCM unter Beweis, aktuell wird ihm bei RB Salzburg der Durchbruch zugetraut. Zur Erinnerung: Seine Leihe nach Magdeburg wurde nach nur vier Kurzeinsätzen zum Dezember 2018 beendet.

Auch Emmanuele Ferraro hatte nach seiner Zeit beim 1. FC Magdeburg eine akzeptable Trefferquote,  an der Elbe allerdings dufte er kein einziges Mal jubeln und hat deswegen einen Platz in unserem Angriff sicher.

Die Flop11 des 1. FC Magdeburg auf einen Blick:

Jasmin Fejzic - Lukas Novy, Robert Littmann, Rainer Müller - Steven Lewerenz, Flavio Fontoura, Adrian, Kosta Rodrigues - Piotr Cwielong, Mergim Berisha, Emanuele Ferraro

Hier geht’s zu den weiteren, bisher erschienenen Flop11.