1. FC Magdeburg geht ebenfalls in Kurzarbeit

FCM folgt Beispiel anderer Klubs

FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik

FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik reagiert auf das Kontaktverbot der Bundesregierung. ©imago images

Einige Drittligisten haben bereits Kurzarbeitergeld beantragt, nun schließt sich der 1. FC Magdeburg diesen Klubs an: Alle Spieler und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle wurden auf Kurzarbeit gesetzt.

„Bisher hatten wir einen klar definierten Arbeitsauftrag für unsere Angestellten. Alle sollten sich und den 1. FC Magdeburg auf Tag X vorbereiten. Doch das Kontaktverbot der Bundesregierung hat alles verändert“, schildert Geschäftsführer Mario Kallnik in der Bild (Ausgabe vom 24.03.2020) die Beweggründe.

Teamtraining im kleinen Rahmen auch nicht mehr möglich

Zuvor konnten die FCM-Profis zumindest noch in kleineren Gruppen gemeinsames Lauftraining absolvieren. Eine Möglichkeit, die sich durch das erwähnte Kontaktverbot auf absehbare Zeit erledigt hat und Teamtraining auch im überschaubaren personellen Rahmen unmöglich macht.

„Wenn sich Menschen in der Öffentlichkeit nur noch allein, oder mit einer zweiten Person aufhalten dürfen, Sport nur noch individuell durchgeführt werden darf, dann kann man nicht mehr von geregelter Arbeit sprechen“, so der 45-Jährige.

Damit ist das Szenario, das Kallnik bereits vor rund einer Woche thematisierte, eingetreten. Noch bevor der Spielbetrieb ausgesetzt wurde, hatte er mit einem größeren Verlust gerechnet, die Umstellung auf Kurzarbeit die schlüssige Konsequenz. In Anbetracht der Ungewissheit, ob und wie es in den kommenden Wochen und Monaten in der 3. Liga weitergeht, dürfte es nicht überraschen, wenn kurzfristig weitere Klubs auf Kurzarbeit umstellen.

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