1. FC Magdeburg: Hammann warnt vor Panikreaktion

Abwehr-Routinier mahnt nach Auftaktpleite Sachlichkeit an

Mahnt zu Besonnenheit: FCM-Abwehrspieler Nico Hammann

Warnt vor gegenseitigen Vorwürfen: FCM-Abwehrroutinier Nico Hammann © imago

Bei Aufstiegsanwärter 1. FC Magdeburg sitzt der Schock durch die 1:4-Auftaktpleite beim Überraschungstabellenführer SG Sonnenhof Großaspach noch sehr tief. Abwehrspieler Nico Hammann warnt seine Kollegen und das gesamte Umfeld der Mannschaft denn auch schon vor verfrühten Panikreaktionen.

Wichtig ist, dass wir nicht aufeinander losgehen. (FCM-Abwehrspieler Nico Hammann)

Vielmehr mahnte der 29-Jährige in der unerwartet schwierigen Situation der Elbestädter zu Besonnenheit. „Alle haben ihren Anteil an diesem schwarzen Tag. Doch wichtig ist, dass wir jetzt nicht aufeinander losgehen“, zitierte die Bild-Zeitung (Ausgabe vom 24.07.2017) den Defensivspezialisten.

Höchste Drittliga-Pleite des FCM

Hammanns Warnung erscheint nicht grundlos. Immerhin bedeutete das Debakel zu Beginn der neuen Saison gleich einmal die höchste Niederlage des FCM in seiner Drittliga-Geschichte.

Auch angesichts der hohen Ambitionen des Klubs ist Unruhe rund um das Team von Trainer Jens Härtel nicht unwahrscheinlich. Denn nach den knapp verpassten Zweitliga-Aufstiegen in den beiden vergangenen Spielzeiten kann beim ernüchternden Blick auf die Tabelle mit dem vorletzten Rang schnell Furcht entstehen, dass schließlich jeder verlorene Punkt in der Endabrechnung zum ersehnten Sprung in Liga zwei fehlen könnte.

Auch vor diesem Hintergrund wertete Hammann die Pleite in Großaspach, bei der Härtels Mannschaft nach dem unglücklichen Rückstand zusehends auseinander gefallen war, schon mit Blick auf die Saisonheimpremiere am Samstag (29. Juli) gegen Rot-Weiß Erfurt als rechtzeitigen Schuss vor den Bug. „Lieber gleich richtig auf die Fresse“, so der Routinier, wäre für die Analyse der zahlreichen Fehler besser als eine knappe Niederlage.

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