1. FC Magdeburg: Hoffnung auf Schwächen der Konkurrenz

Wintermeister spürt Konkurrenz im Nacken

FCM-Trainer Jens Härtel fordert Punkte

Will nicht nach hinten blicken: FCM-Coach Jens Härtel © imago/foto2press

Für den 1. FC Magdeburg war das Remis im Gipfeltreffen bei Spitzenreiter SC Paderborn weder Fisch noch Fleisch. Wie die Westfalen tritt das Team von Trainer Jens Härtel im Rennen um den Aufstieg in die zweite Liga auf der Stelle und hat die Konkurrenz immer näher im Nacken.

Die anderen Mannschaften werden auch noch ihre Phasen kriegen. (FCM-Coach Jens Härtel)

Härtel hofft jedoch außer auf eine Rückkehr von konstant guten Leistungen und Ergebnissen seiner Elf auf ähnliche Probleme auch bei den Rivalen. „Die anderen Mannschaften werden auch noch ihre Phasen kriegen, wo es nicht ganz so läuft“, sagte der Coach im Fachmagazin Kicker (Heft 21 vom 08.03.2018).

Grundsätzlich aber will sich der 48-Jährige nicht von Konkurrenten wie dem momentan schon bis auf drei Punkte herangerückten Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC oder SV Wehen Wiesbaden und Fortuna Köln (beide vier Punkte zurück) treiben lassen: „Wir schauen nur auf uns. Die Dinge können wir beeinflussen, andere nicht.“

Polster schmilzt weiter

Völlig entspannt kann die Entwicklung Härtel jedoch sicherlich nicht sein lassen. Durch nur einen Punkt aus den vergangenen beiden Spielen und vor allem lediglich zwei Siege in den bisherigen sieben Begegnungen nach der Winterpause sind Mageburgs Polster auf den Relegationsrang und die Nichtaufstiegsplätze seit der Wintermeisterschaft zum Jahreswechsel derzeit auf weniger als die Hälfte zusammengeschmolzen.

Deswegen kann der gute Auftritt in Paderborn bei den Elbestädtern vor dem anstehenden Heimspiel gegen den VfR Aalen (Sonntag) nur eingeschränkt für Zuversicht sorgen. Sein Team müsse „halt punkten“, trauert Härtel dem durchaus möglichen Sieg beim Tabelllenführer noch nach.

Zwar beklagte auch Torschütze Richard Weil nach der Punkteteilung in Paderborn „zwei verlorene Zähler“. Andererseits betonte der 30-Jährige in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 08.03.2018) aufgrund der Gesamtleistung seines Teams beim Tabellenersten seinen Optimismus im Kampf um den Aufstieg: „Wenn wir so weiterspielen, muss ich mir um nichts Sorgen machen.“

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