1. FC Magdeburg holt Kath & Franzke

Rückkehr & Leihe

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Montag, 05.10.2020 | 11:26
Florian Kath beim 1. FC Magdeburg

Wieder im FCM-Trikot: Florian Kath. ©Imago images

Update 12:38 Uhr:
Während der 1. FC Magdeburg offensiv nachbessert, hat auch Anthony Roczen einen neuen Klub gefunden. Der Stürmer, der kürzlich seinen Vertrag beim FCM aufgelöst hatte, schließt sich dem SV Waldhof Mannheim an. Am 8. Spieltag gibt es das Wiedersehen mit den alten Kollegen.

Der ursprüngliche Artikel von 11:26 Uhr:
Doppelschlag am Deadline-Day: Der 1. FC Magdeburg verstärkt sich mit Maximilian Franzke, der vom FC St. Pauli ausgeliehen wird, und Florian Kath der zum zweiten Mal vom SC Freiburg ausgeliehen wird.

Kath soll vornehmlich auf der linken Offensivseite für Schwung sorgen, so wie er es bereits in der Saison 2016/17 bei seinen damals 19 Einsätzen tat. Der 25-Jährige verpasste im Anschluss den Durchbruch bei seinem Stammverein auf Grund von Verletzungen.

Maximilian Franzke soll auf dem gegenüberliegenden Flügel agieren, trägt darüber hinaus zur Erfüllung der U23-Regel bei. Der 21-Jährige wurde beim FC Bayern ausgebildet, wechselte im letzten Winter aber in den Norden der Republik. Fünfmal kam er seither in der Regionalliga Nord zum Einsatz, fünfmal in der 2. Bundesliga. Zum Abschluss der Saison steuerte er am 34. Spieltag bei seinem einzigen Startelfeinsatz einen Assist gegen Wehen Wiesbaden bei.

Ärger mit dem Wirtschaftsbeirat

„Wir freuen uns, dass wir in dieser Saison über einen breiten Kader mit vielen Alternativen verfügen. Das bedeutet aber auch, dass bei uns nicht alle Spieler regelmäßig zum Einsatz kommen können. Ich bin überzeugt davon, dass Maxi in Magdeburg eine gute Rolle spielen und in der 3. Liga den nächsten Schritt gehen wird. Natürlich werden wir seine Entwicklung weiter intensiv beobachten“, machte St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann klar, dass grundsätzlich weiter mit dem Außenbahnspieler geplant werde.

Mit den Transfers wird auch eine Antwort auf Kritik des Wirtschaftsbeirats an der Arbeit von Geschäftsführer Mario Kallnik gegeben. Beirats-Mitglied Mayk Probst hatte in der „Volksstimme“ die Transferpolitik angegriffen: „Die Mannschaft zerfällt in ihre Einzelteile, während sich Mario Kallnik beratungsresistent zeigt.“

Zudem ging er auf die Personalunion von sportlicher und kaufmännischer Geschäftsführung ein, die vom Wirtschaftsbeirat nicht gern gesehen wird. Kallnik sah noch vor drei Wochen keinen Bedarf, daran etwas zu ändern.

Im Youtube-Kanal des FCM tat er heute die Diskussion als nicht gravierend ab, ärgerte sich jedoch über Unwahrheiten, die bezüglich seiner Transferplanung verbreitet worden seien. Außerdem kündigte er an, dass der Klub aktuell noch eine Verpflichtung in der Abwehr erwägt, die jedoch vom Fitnesszustand des Spielers abhängig sei.